Artikel

Review – The Vanishing of Ethan Carter

von am 02.10.2014 - 09:00

Der Trailer für The Vanishing of Ethan Carter von der gamescom ließ mich dem Spiel eher kritisch entgegen blicken, da mich die grafischen Elemente und Abläufe sehr an das enttäuschend einfache Murdered: Soul Suspect erinnerten. Doch The Astronauts haben hier ganze Arbeit geleistet und ein spannendes wie kniffliges Adventure geliefert.

Preview – Wir haben uns Borderlands: The Pre-Sequel angeschaut!

von am 01.10.2014 - 09:00

Am 17. Oktober ist es so weit und wir können wieder auf Loot-Jagd in den Grenzlanden gehen. Dann erscheint Borderlands: The Pre-Sequel nämlich endlich in Europa und auch wir dürfen dann in den Wahnsinn des Titels kommen, den wir uns nach einer Einladung von 2K schon mal im Vorraus für euch angeschaut haben!

Wirst du zur Legende? – Destiny im Test!

von am 20.09.2014 - 10:00

Rostige Autos schimmern in der Sonne, ein ruhiger "Dinklage" erweckt mich aus einem der Wracks und warnt vor dem Einbruch der Dunkelheit. Wir werden verfolgt und müssen uns schnell in ein riesiges, braun schimmerndes Gewölbe flüchten, das langsam von meinem neuen Freund erleuchtet wird. Fürchterliche Schatten werfen sich durch die Korridore und als es eng wird, schimmert ein angelehntes Gewehr in der Ecke. Köpfe zerschellen und der Weg zu einer kleinen Lichtung wird frei, die die Rettung in Form eines alten Schiffes trägt. Mit etwas Mühe startet es und wir fliehen in den Orbit, um unser neues Schicksal zu verfolgen. Aber was ist unser Schicksal? 

Edeltrash trifft Edelware: Hyrule Warriors im Test!

von am 17.09.2014 - 16:00

Als Nintendo bekanntgab, mit Tecmo Koei einen Partner für ein Zelda-Spiel gefunden zu haben, war dies schon erstaunlich, hütet Big N seine großen Franchises doch fast immer – mit wenigen Ausnahmen – wie den eigenen Augapfel. Dass dahinter aber auch noch ein Warriors-Spiel steckte, setzte dem Ganzen noch die Spitze auf. Am kommenden Freitag erscheint Hyrule Warriors nun endlich in unseren Gefilden und wir konnten dem Spiel schon mal auf den Zahn fühlen. Was Zelda-Veteranen und Warriors-Enthusiasten von Hyrule Warriors zu erwarten haben, lest ihr hier.

Review: Sims 4 – Absurd und abgespeckt

von am 16.09.2014 - 17:00

EA hat sich nicht getraut, Journalisten vor dem Release von Sims 4 einen Blick auf das Spiel werfen zu lassen. Mittlerweile dürfte auch allen klar sein warum, denn die Fortsetzung des Simulators bietet zwar einige Neuerungen, allerdings sind die nicht wirklich gut durchdacht und umgesetzt. Außerdem wurden viele beliebte Features gestrichen. Somit enthält das Basis-Spiel tatsächlich nur die absoluten Basics.

Filmkritik: Vom YouTuber zum Weltenretter

von am 16.09.2014 - 11:02

Es klingt wie ein Märchen: Ein Filmstudent stellt ein paar doofe Videos ins Internet und sag bloß: Dem Internet gefällt es so gut, dass ein kleiner Fankreis um den wütenden Brillenträger entsteht. Kurz darauf folgt ein Vertrag mit der Gaming-Website Screwattack, worauf die Serie dann beim Giganten Gametrailers ein Zuhause findet. Über Jahre wächst die Fangemeinde und finanziert letztendlich den Film, den der Student schon so lange drehen wollte. Ende gut, alles gut. Richtig?

GC14: Kleine Spiele, große Ideen, kleine Chancen

von am 10.09.2014 - 14:00

Aktuell, präzise, kurz und bündig – das sind Worte, die ich nicht kenne. Dabei gibt es einen guten Grund dafür: Ich bin (wie der Rest der Krautgamer) Freizeitschreiber, mit Job, Studium, Familie und sozialen Verpflichtungen (würg). Wenn dann die Arbeit ruft, weil alle anderen Kollegen im Urlaub sind, dann muss der letzte Artikel zur gamescom noch ein paar Tage warten. Oder ein paar Wochen – und im Hinterkopf wächst dann das schlechte Gewissen, weil man doch eigentlich über alle Spiele etwas schreiben wollte. Nun: Bringen wir's hinter uns.

GC14: Broview – Broforce angebroed!

von am 26.08.2014 - 09:45

AMERICA! FUCK YEAH! Genau diese Mentalität soll und will das Indie-Spiel Broforce durch seine Aufmachung und sein Raster an spielbaren Figuren wecken. Wir besuchten die Entwickler von Free Lives auf der gamescom und spielten zusammen mit ihnen ein paar Runden ihres kleinen feinen Titels.

GC14: Wir durften an Batman herumspielen

von am 22.08.2014 - 12:00

Ein wenig hakt es ja mit dem Controller - erst das dritte Mal in meinem Leben halte ich einen Playstation 4-Controller in der Hand. Auch mit den Arkham-Spielen habe ich bisher nicht zu viel Zeit verbracht. Nach ein paar Minuten Spielzeit fragt mich mein Guide, ob ich Xbox-Spieler wäre. "PC", antworte ich. "Aber mit einem Xbox-Gamepad." Kurz: Ich habe meine Probleme, finde mich nach kurzer Zeit aber trotzdem zurecht. Zum Glück, sonst könnte ich diesen GameStop-Ersteindruck jetzt nicht schreiben.

GC14: Funanga AG stellen uns ihre App Cash to Code vor

von am 21.08.2014 - 15:00

Lasst mich ganz ehrlich sein: Als ich den Termin "Funanga AG Cash to Code App" in meinem Kalender sah, war ich auf das Schlimmste eingestellt. Irgendwelche dubiosen Entwickler wollen mir sicher eine krude App schmackhaft machen, doch meine Erwartungen stellten sich zum Glück als komplett falsch heraus. Stattdessen präsentierte mir ein sympathisches deutsches Start-Up ihre Idee, wie sie den digitalen Kauf von Gütern verbessern wollen!

GC14: Black Forest Games sprechen mit uns über DieselStörmers

von am 21.08.2014 - 09:00

Wir wollten es uns auf der gamescom nicht nehmen lassen und besuchten die lieben Leute von Black Forest Games an deren Stand, um mit dem Community Manager Mario Ragusa über den anstehenden Titel DieselStörmers zu reden. Was die Jungs noch alles planen, welche Ankündigungen sie noch in petto haben und wie sich DieselStörmers bisher spielt, lest ihr hier.

GC14: The Tomorrow Children und niemand hat es verstanden

von am 20.08.2014 - 12:00

Es gibt diese Titel, die sieht man zum ersten Mal und kann sich nichts, rein gar nichts unter diesen vorstellen. No Man's Sky war ein solcher Titel. Wild und Rime sind auch noch etwas kryptisch unterwegs. Aber The Tomorrow Children konnte ich selbst mit der Präsentation von Sony nicht verstehen. Und das ist super. Richtig super!

GC14: Firefall-Rette die Erde vor ewiger Dunkelheit

von am 20.08.2014 - 11:00

Mit Firefall gibt Red 5 Studios sein Debüt in der Welt der kostenlosen MMOs. Auf der Gamescom 2014 hatten wir das Glück und durften einen Blick auf das fertige Spiel werfen. Die Story Die Story von Firefall spielt etwa 300 bis 400 Jahre in der Zukunft. Zu diesem Zeitpunkt verunglückte ein Raumschiff bei einer Expedition, dabei wurde ein Loch in das Raum-Zeit-Kontinuum gerissen, durch welches die schlimmste Gefahr der Menschheit und allen organischen Lebens auf der Erde gedrungen war, die Melding. Hierbei handelt es sich um einen schwarzen Schleier, der sich immer weiter über die Erde erstreckt und dabei alles Leben auslöscht, das mit ihm in Berührung kommt. Nun liegt es an den letzten verbliebenen Menschen die Melding zurückzudrängen und den Krieg mit der aus ihr erscheinenden Chosen zu gewinnen. Die Welt und Ihre Bewohner Die Welt von Firefall ist komplett von der Melding umgeben und muss Gebiet für Gebiet zurückerobert werden, um an neue Rohstoffe und Kreaturen zu gelangen. Um das zu verhindern, schickt die Melding euch die sogenannten Chosen, eine Armee der Melding, die mit bis zu 5000 Mann auf einmal in Erscheinung treten können und eure bereits eroberten Gebiete wieder zu ihren machen wollen. Zu beachten ist dabei, dass das Spawnen der Gegner auf der Map vollkommen zufällig ist und ihr euch somit nicht sicher sein könnt, wo der nächste Angriff stattfinden wird. Neben den Chosen gibt es noch die Titans, riesige Bosse, die nur in Gruppen und niemals allein besiegt werden können. Bei der Präsentation wurde uns der Kampf gegen den Boss Kanaloa vorgeführt, bei dem auch sehr schön zu sehen war, wie die dynamische Welt funktioniert, in dem die Lava immer mehr steigt und euch so weniger Platz zum Landen und agieren bleibt. http://youtu.be/LcYCm8bLTRU?list=UU4DQ7qJCmfUMp7hmzrszb7g Das Gameplay Ganz im Stile eines MMOs besteht euer Hauptziel in Firefall darin Quests zu erledigen, Rohstoffe zu sammeln und euren Charakter aufzuleveln. Aber anders als bei herkömmlichen MMOs müsst ihr nicht für jede Klasse einen Charakter erstellen, sondern könnt mithilfe der Battleframes immer zwischen den 5 verschiedenen Klassen wechseln und diese dann ganz nach eurem Belieben aufleveln. Gespielt wird aus der 3rd Person Perspektive, wobei aber mit Click auf das Mausrad auch auf die First Person Perspektive gewechselt werden kann. Für die schnellere Fortbewegung auf der Erde sorgt zum einen euer Jetpack, der euer treuester Begleiter neben eurer Waffe sein wird, eine große Auswahl an verschiedensten Motorrädern und ein Buggy in dem ihr mit bis zu 4 Leuten Platz nehmen könnt. Kein Pay to Win Wie uns der Lead Designer von Red 5 Studios versicherte ist Firefall kein "Pay to Win" Titel. Alle Gegenstände, die ihr im Marktplatz kaufen könnt, erhaltet ihr auch im Laufe des Spiels, wenn ihr es euch dennoch etwas leichter machen wollt, könnt ihr auch im Community Marktplatz Ausrüstung und Waffen von anderen Spielern kaufen, die dann auch etwas günstiger sind. Firefall steht seit dem 29. Juli 2014 auf der offiziellen Homepage zum kostenlosen Download bereit.

GC14: Schlacht der vierzig Armeen

von am 19.08.2014 - 13:00

Finger hoch - wer von euch vermisst die Spiele, in denen wir ganze Armeen über eine Karte schicken, unsere Hauptquartiere zu Festungen ausbauen und tolle Technik für unsere Einheiten erforschen? Für euch drei habe ich eine gute Nachricht: Alexis Le Dressay, der mit seinem Bruder Cedric im Jahr 2000 das Studio Eugen Systems gründete, tut das auch. In einem kleinen Raum beim Pulisher Focus Entertainment startet er eine frühe Version von Act of Aggression, dem inoffiziellen Nachfolger zu Act of War (2005).

GC14: Die Pressekonferenz von EA im Überblick

von am 18.08.2014 - 18:00

Es gibt gute Pressekonferenzen. Solche bieten uns viele neue Spiele, tolle Ankündigungen und konzentrieren sich darauf, was wesentlich ist: die Spiele. Es gibt aber auch jene von EA, die mit etwas Interessantem anfangen, doch schlussendlich in der Versenkung verschwinden. Genau dies beobachteten wir auf der diesjährigen EA-Pressekonferenz zur gamescom.

GC14: Mein erstes Mal mit Presse-Ausweis

von am 18.08.2014 - 11:00

“Im Intercity Bremen-Köln mach ich's mir bequem...”, denke ich, als ich am Bahnhof in Bremen warte. Zu meinen Füßen stehen meine Sporttasche, die mich auf jeder meiner Reisen begleitet, eine Luftmatratze mit Motor für meine Unterkunft, und mein Laptop-Rucksack; der ist zwar erst ein Jahr alt, zerfällt oberhalb seiner Gurte jedoch bereits in viele kleine Fransen. Mein Zug hat Verspätung, und das macht mich nervös. Denn an diesem Tag macht mich alles nervös, weil ich das erste Mal als Blogger mit Presse-Wisch auf die gamescom fahre und keine Ahnung habe, was mich dort erwarten wird.

GC14: Hex – Hearthstones dunkler Bruder

von am 18.08.2014 - 09:00

"People are playing the fuck out of the game", sagt Cory Jones stolz. Er ist der Kopf hinter Hex: Shards of Fate, dem ersten Sammelkarten-MMO der Welt. Während er uns erzählt, was Hex im Vergleich zu anderen Bildschirm-Sammelkartenspielen besonders macht, merke ich: Der Mann lebt für Sammelkartenspiele. Kein Wunder, denn er ist der CCO von Cryptozoic Entertainment, die einen wahren Schatz an Kartenspielenvertreiben.

GC14: Sonys spielbarer Teaser kündigt Silent Hills an

von am 17.08.2014 - 11:00

Eigentlich wurde erwartet, dass die Spieler ein wenig mehr brauchen, als wenige Stunden um dem spielbaren Teaser, den Sony auf seiner Pressekonferenz am Dienstag freigegeben hat, auf die Schliche zu kommen. Nun ist die Katze aus dem Sack und die Horror-Liebhaber aus dem Häuschen über ein weiteres Silent Hill.

GC14: Im Weltall hört dich niemand staunen

von am 17.08.2014 - 10:00

Wir haben gerade die Raumstation verlassen, da will mein Pilot mir den Außenring zeigen, der mit einem Durchmesser von acht Kilometern um die Station rotiert. Was soll schon toll daran sein, denke ich mir - bis ich plötzlich erkenne, dass ich durch die Glasdecke des Rings sehen kann. Unter ihr sehe ich Felder, Wiesen, Häuser. "In einer zukünftigen Erweiterung wird es möglich sein, all das zu erkunden. Schon jetzt ist die Fläche größer als GTA IV" Und das ist nur eine der Stationen in einem System unserer Galaxie, die in Elite: Dangerous zur Zeit 150.000 Sterne umfasst.

GC14: Skylanders Trap Team Preview

von am 17.08.2014 - 09:00

Der Vormarsch der Figuren scheint kein Ende zu nehmen. Erst zur E3 kündigte Nintendo seine neuen Amiibos an, Disney Infinity nimmt auch immer größere Ausmaße mit immer mehr Franchises an und nun kommt Activision mit seiner mittlerweile dritten Erweiterung ihrer Skylanders-Reihe. Zur Gamescom hatten wir die Möglichkeit uns Skylanders Trap Team genauer anzuschauen.

GC14: EA Mobile-Kleine Spiele Großer Spass

von am 16.08.2014 - 16:30

EA ist weit bekannt für seine jedes Jahr neu erscheinenden Titel und nie endende Franchises wie FIFA und Need for Speed, aber EA hält auch im Bereich Mobile Games wacker die Flagge hoch. Zur Gamescom haben sie uns 4 ihrer neuen Mobiletitle vorgestellt.

GC14: Preview zu Magicka 2

von am 16.08.2014 - 10:00

Draußen steht eine zweistöckige Containerwand vor der Halle 9.1 – hier verstecken sich Paradox Interactive, die Entwickler von Magicka 2 und Hearts of Iron IV. “Warum nicht gleich ein Van mit verdunkelten Fensterscheiben?” texte ich einem Freund und füge in eckigen Klammern hinzu: “Paranoia intensifies.” Immerhin ist es hier ruhig, da der ganze Messetrubel draußen bleibt. Ohne das konstante Dauergemurmel der Menschenmassen hat die Präsentation von Magicka 2 daher etwas sehr gemütliches: Der Rest der Welt wartet draußen und im Kühlschrank steht kein Kölsch, sondern das “gute” Becks aus meiner Heimat. Also fast wie zu Hause, mit dem Unterschied, dass hier der Producer von Magicka 2 neben mir sitzt.

GC14: Die Götter haben zugesehen

von am 15.08.2014 - 13:00

Im Schnee sitzen ein paar Menschen. Das Lagerfeuer in ihrer Mitte wirft einen warmen Schimmer auf ein paar Bäume. Sie sind auf einem fremden Planeten gestrandet und diskutieren die Ereignisse, die dazu geführt haben - und wir spielen sie nach. In Gods Will be Watching bestimmen wir den Spielablauf mit unseren Entscheidung, und jede einzelne wird in der Regel furchtbare Konsequenzen haben. In anderen Worten: Das Spiel ist hart. Sadistisch hart. Ich nehme mir deshalb vor, das Interview mit den Worten “Do you hate your players?” einzuleiten.   Vorher zittere ich jedoch ein wenig – immerhin ist das mein erstes Interview mit einem Spielentwickler. Und dann auch noch auf Englisch, das ich zwar gut verstehen und schreiben, aber schlecht sprechen kann. Ach was: Ich stottere schon in meiner Muttersprache vor mich hin. Darum bin ich erleichtert, als mein Interviewpartner zu mir kommt und erzählt, dass er Spanier ist und sein Englisch nicht so gut. “Klasse”, sage ich, “meins auch nicht.” Auf der Basis läuft das Interview ganz entspannt: Am Stand von Devolver Digital, dem Publisher von Gods Will be Watching, sitzen wir auf einem Sofa neben einer Playstation 4, auf dem der Testosteron-Prügler Broforce läuft. Zuerst möchte ich fragen, wie es ihm denn geht – doch irgendwas verschwindet in der Übersetzung und wir einigen uns darauf, dass ich nach der Veröffentlichung von Gods Will be Watching gefragt habe. Mein Interviewpartner – Lead Artist Jorge Plaza – erzählt darauf vom eher schwachen Start des Spiels: “Wir hatten etwas Angst, da die ersten Steam-Reviews sehr negativ waren. Die Spieler erwarteten anscheinend etwas anderes. Andererseits kamen die meisten negativen Reviews nur von Spielern, die das Spiel nur 10 oder 20 Minuten gespielt hatten.” Die Erwartungshaltung, die er anspricht, kann ich verstehen: Gods Will be Watching erinnert auf den ersten Blick an alte Lucas Arts-Adventures wie Monkey Island, in denen man bekanntlich nicht sterben konnte. Doch bereits die ersten wenigen Minuten offenbaren, dass Gods Will be Watching den Rohrstock schwingt: Wer einen Fehler macht, bekommt was auf den Finger. Bereits das erste Kapitel ist nur hart zu knacken. Die Situation ist folgende: Wir spielen Rebellen, die in eine Forschungstation eindringen, um dort einen Code zu knacken. An der Tür klopfen die Sicherheitskräfte, auf dem Boden sitzen vier Geiseln. Damit sie nicht nervös werden und in ihrer Panik fliehen, können wir sie beruhigen, indem wir uns mit ihnen unterhalten. Doch wenn sie zu entspannt sind, dann schmieden sie Fluchtpläne – dann können wir sie nur noch erschießen oder laufen lassen. Wenn wir unsere Geiseln verloren haben, dann werfen die Sicherheitsleute eine Gasgranate in den Raum. Und gleichzeitig sinkt auch noch die Sicherheit des Netzes, in das wir uns einhacken. “Wir haben daher das 'Mercy Update' (Deutsch: Gnade-Update) veröffentlicht, um das Spiel einfacher zu machen”, erzählt mir Jorge. “Und für die Android-Version planen wir, Checkpoints in den Kapiteln einzubauen, damit das Spiel auch in kleinen Teilen gespielt werden kann.” Denn die Kapitel sind lang und können viele Minuten dauern – dafür hat kein Mobile-Gamer Zeit. Allerdings findet Jorge, dass das ein wenig Intensität aus dem Spiel nimmt. Denn die Entscheidungen hätten mehr Gewicht, wenn der Spieler bei einem Fehler das ganze Kapitel von vorne beginnen muss. Ich erzähle ihm, dass ich das erste Kapitel gespielt und das zweite frustriert abgebrochen habe, weil viele der Spielelemente vom Glück abhängen – und zwar hinter den Kulissen. Jorge erwidert darauf, dass das ein Teil der Designphilosophie gewesen ist: “Es ist wie im realen Leben: Auf manche Dinge, die dir im Leben passieren, hast du einfach keinen Einfluss.” Das stimmt, mindert aber nicht den Frust, wenn kurz vor Kapitelende noch etwas schief geht. Deconstructeam, der Entwickler von Gods Will be Watching, besteht aus einem Programmierer, einem Musiker und drei Grafikern: Und das sieht man. Ich gratuliere Jorge zu der tollen Optik des Spiels, die mit zu der besten Pixelart gehört, die zur Zeit auf dem Markt ist. “Das freut mich”, sagt er. Ich frage ihn, ob das Spiel schon immer in Pixeloptik erscheinen sollte, oder ob sie mit verschiedenen Stilen experimentiert hatten – denn die Konzeptbilder, die der Spieler in Gods Will be Watching freischalten kann, sehen sehr, sehr gut aus. Jorge verneint: “Wir machen immer alles in Pixelart. Wir sind drei verschiedene Künstler mit drei verschiedenen Stilen, doch auf Pixelart finden wir alle zueinander. Außerdem sind wir mit solcher Grafik aufgewachsen.” Auf dem Sofa gegenüber von uns hat Broforce nun einen Spieler. Jorge erzählt Jorge eine witzige Anekdote aus der Entwicklung von Gods Will be Watching: “Da wir drei Grafiker sind und nur ein Programmierer, hatten wir alle Grafiken bereits fertig, bevor unser Programmierer fertig war. Das heißt, dass wir ständig im Urlaub waren und ich mir immer neue Projekte herbeisehnte.” Als ich ihn frage, ob sie das Universum des Spiels in einer Fortsetzung erweitern wollen, verneint er. Es gäbe zwar eine kostenlose Erweiterung, die bald erscheinen soll, aber eine Fortsetzung möchte das Team nicht machen. Jorge selber möchte an neuen Projekten arbeiten, doch es sei noch zu früh, um von einer konkreten Idee zu erzählen. Dann ist unsere halbe Stunde auch schon zu Ende. Spanisches Englisch bedankt sich beim Deutschen Englisch (und umgekehrt), wir wünschen uns noch viel Spaß. Bevor ich gehe, erzähle ich Jorge, mit welcher Frage ich das Interview beginnen wollte. Er lacht. “Nein, ich hasse unsere Spieler auf keinen Fall”, sagt er. “Ich liebe sie sogar. Außer die, die negative Reviews auf Steam schreiben, ohne das Spiel gespielt zu haben.”

GC14: Wir haben uns The Order 1886 angesehen

von am 14.08.2014 - 20:00

Unser GameStop Ersteindruck geht weiter und so wohnten wir einer neuen Präsentation des PS4-Exklusivtitels The Order 1886 bei, die uns einen Blick hinter die Waffen und den geschichtlichen Kern der Story erlaubte. Eins sei gesagt: Jedes Spiel mit Nikola Tesla ist ein gutes Spiel!

GC14: Emergency 5-München braucht dich

von am 14.08.2014 - 15:00

Die Welt der Simulatoren lässt ja bekanntlich keine Wünsche offen. Vom Landwirtschaftssimulator und Flugsimulatoren bis hin zum skurrilen Ziegensimulator. Umso überraschter waren wir, dass Emergency 5 frischen Wind mit in das Genre bringen wird.

GC14: Sonys PK weiß zu überzeugen!

von am 14.08.2014 - 14:00

Es ist wieder gamescom und alle großen Publisher luden zu ihren obligatorischen Pressekonferenzen ein. Neben Microsofts Vorführung besuchten wir Sonys großes Presse-Spektakel und waren in fast allen Belangen zufrieden gestellt. Denn bei Sony dreht sich alles um Spiele: 4 the Players!

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