Satoru Iwata – Entlassungen sind keine Option

Satoru Iwata – Entlassungen sind keine Option

Läuft das Geschäft nicht gut und schlittert das Unternehmen aufgrund schwacher Verkäufe in die roten Zahlen gibt es bei vielen Entwicklern und Publishern eine einfache Lösung: Entlassung von Mitarbeitern. Eine Praxis, die in der Branche offenbar nicht ungewöhnlich ist, doch Nintendo verweigert sich dieser!

Wie polygon.com berichtet, beantwortete Nintendos Geschäftsführer Satoru Iwata ein paar Fragen von Investoren während einer Fragerunde beim jährlichen Investoren-Treffen der Firma. So kam auch prompt die Frage auf, weshalb Nintendo in Zeiten von sinkenden Umsätzen nicht die Firma “neu strukturiert”, sprich Mitarbeiter entlässt, um die Produktionskosten zu senken.

Dies werde man nicht auf die Weise handhaben, so Iwata, denn die Moral der Mitarbeiter würde unter einer solchen Entlassungs-Politik leiden. Dementsprechend wären sie auch nicht mehr imstande ein Produkt abzuliefern, welches die ganze Welt in seinen Bann zieht. Und auch wenn andere Firmen ihre Mitarbeiter für eine kurzzeitig bessere finanzielle Bilanz feuern, wird Nintendo diese Praxis nicht übernehmen, da sie auf lange Sicht nicht gut ist.

Als Grund für die sinkenden Umsätze benennt Iwata andere Gründe. Zu einem ist die Anzahl der Mitarbeiter für ein derzeitiges Projekt im Gegensatz zu früher gestiegen, weshalb für die gleiche Qualität eines Produktes mehr Mitarbeiter angestellt werden müssen. Zum anderen seien die Währungskurse von Yen zu Dollar und Euro derzeit nicht auf Nintendos Seite.

Was haltet ihr nun aber von Nintendos Umgang mit seinen Mitarbeitern? Ist Big N dem Zeitgeist des Turbo-Kapitalismus einfach hinterher und sollte in erster Hinsicht Geld für ihre Investoren einnehmen, oder mögt ihr den menschlicheren Ansatz, der die kreativen Kräfte hinter Spielen wie Super Mario Galaxy nicht als austauschbare Ware ansieht?

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