Square Enix lernt aus seinen Fehlern

Square Enix lernt aus seinen Fehlern

von am 27.05.2013 - 10:10

“Gut Ding will Weile haben” – damit ist jetzt Schluss, zumindest bei Publisher Square Enix. Wie Siliconera berichtet, denkt der zukünftige Firmenchef Yosuke Matsuda über eine transparenteres, schnelleres Entwicklungs- und Informationsmodell nach.

Bisher hat der Konzern die Entwicklung von Spielen auf mehrere Jahre ausgedehnt – was, so Matsuda, den Profit aus den Titeln schmälert. Als Beispiele nennt er unter anderem Titel wie zuletzt Hitman: Absolution oder aber Tomb Raider, die zwar von Presse und Spielern gefeiert wurden, aber unter den erwarteten Verkaufszahlen blieben.

Das bisherige Modell, bei dem Spiele über Jahre mit Ausschluss der Öffentlichkeit entwickelt werden, um dann mit anderen Titeln um Verkaufszahlen zu kämpfen, sei überholt. Statt dessen richtet Matsuda seinen Blick nun auf Steam Greenlight und Kickstarter. Mit diesen Modellen würde der Konzern schon während der Entwicklung eines Spieles Geld verdienen – im Austausch erhielte der Spieler aktuelle Informationen über den Status des Titels.

Wie weit das gehen wird oder wie es konkret aussehen wird, das ist noch nicht entschieden. Laut Matsuda habe man noch viel von der Konkurrenz zu lernen. Was sagt ihr denn dazu: Square Enix im Crowdfunding? Vielleicht kommt ein HD-Remake von Final Fantasy VII dann doch einmal zu Stande.

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