gamescom 2012 – Injustice: Gods among us vorgestellt

gamescom 2012 – Injustice: Gods among us vorgestellt

von am 21.08.2012 - 14:21

Die Netherrealm Studios haben sich im Beat ’em up Genre durch Mortal Kombat einen guten Ruf gemacht und sind gerade dabei diesen auszubauen. Nun sitzen sie nämlich an Injustice: Gods among us, in dem sich DC Superhelden an den Kragen gehen werden. Wir haben den Entwicklern auf der gamescom einen Besuch abgestattet und können euch sagen, was bislang aus dem Spiel geworden ist.


Nach Mortal Kombat vs DC Universe kommt nun also der nächste Prügler mit den Superhelden rund um Batman und Superman. Dabei wurde auf der gamescom leider nicht viel Neues im Vergleich zur E3 vorgestellt, jedoch konnten wir einige Fragen aus dem Weg räumen und uns ein besseres Bild vom Spiel machen.

Wenn sich Superhelden an den Kragen gehen

Ja wenn dem so ist, muss etwas Schlimmes passiert sein. Immerhin kämpfen in Injustice mehr als 20 Charaktere gegeneinander, darunter Superman, Batman, Cyborg, Flash, Solomon Grundy oder Harley Quinn. Warum sich nun alle prügeln, soll in der Story erklärt werden. Andere Beat ’em up Games besitzen zwar auch dergleichen, da an dieser jedoch auch Comicbuch-Autoren sitzen, dürften wir etwas Feines geliefert bekommen, dass nicht nur sporadisch Kämpfe aus Rachegründen rechtfertigt.

Auch soll die Story erklären, wie es möglich ist, dass Charaktere ohne jegliche Superkräfte an sich, wie Batman oder Nightwing, gegen Übermenschen wie Superman bestehen können und nicht beim ersten Schlag K.O. gehen. Bislang machen Warner Bros und Netherrealm daraus jedoch noch ein großes Geheimnis, auch wir konnten keine Details aus ihnen herauskitzeln.

Gameplay für Superhelden

In der Präsentation wurden uns dabei zwei Kämpfe vorgestellt. Der erste war Superman gegen Nightwing, jeweils Charaktere aus den zwei Klassen. Die eine ist die der starken Charaktere, die rein durch ihre Kraft überzeugen. Die andere die der technischen Charaktere, die Gadgets und andere Sachen benutzen, um dem Gegner zu schaden. Dabei war schön zu sehen, dass der Kampf ausbalanciert war, beide Charaktere verfügten über Angriffe, die mal mehr, mal weniger von der Energieleiste des Gegners abgezogen haben. Der zweite Kampf war Flash gegen Cyborg.

Interessant bei den Kämpfen ist dabei das Kampfsystem. Es gibt ein sogenanntes Wager-System, das durch einen Meter dargestellt wird, eine Energieleiste, die sich im Kampf auffüllt. Jedoch nicht nur durch gelandete Treffer, sondern ebenso durch eingesteckten Schaden. Damit wird etwas mehr Fairness in das Spiel gebracht, da auch Spieler, die erst mal nur Prügel einstecken, richtig schwere Angriffe einsetzen können. Insgesamt drei Balken hat der Meter. Kleine Superattacken verbrauchen jeweils einen Balken, der finale Supermove über den jeder Charakter verfügt, verbraucht hingegen alle drei, zieht aber auch dementsprechend viel Schaden ab.

Die Supermoves sehen dabei auch noch extrem gut aus. Superman beispielsweise katapultiert den Gegner mit einem Kinnhaken in die Atmosphäre und kickt ihn fast schon im Weltall wieder zurück in die Arena. Flash sprintet einmal um die ganze Welt und verleiht seinem Schlag so den nötigen Speed, Cyborg lässt ein wahres Feuerwerk auf den Gegner los.

Interessant ist dabei auch die Clash-Funktion. Die tritt auf, wenn man die angefangene Combo oder den Supermove von dem Gegner unterbricht. Dann kommt es zu einem direkten Kräftemessen, dass durch den Einsatz von Meter-Balken entschieden wird. “Verwettet” ihr also mehr Balken, verursacht ihr auch mehr Schaden, habt danach aber weniger um mit Supermoves auf euren Gegner einprügeln zu können.

Die Arena in der Arena

Eine der großen Besonderheiten an Injustice sind die Arenen, in denen ihr kämpft. Die unterscheiden sich nämlich komplett von anderen Prügelspielen, denn es gibt pro Arena nicht nur einen Kampfschauplatz. Befördert ihr euren Gegner an den Rand der Arena und gebt ihm einen gewaltigen Kick, so fliegt er cool animiert durch Häuser, Wände oder Landschaften in den nächsten Teil. Eine Arena besteht so im Spiel immer aus zwei bis drei Orten, an denen gekämpft werden kann.

Hinzu kommt, dass es überall Gegenstände oder versteckte Gimmicks gibt, die ihr gegen euren Kontrahenten einsetzen könnt. Darunter fallen Autos, Fässer, Stromkabel aber auch wie in der Batcave Schalter mit denen ihr beispielsweise Raketen auf den Gegner abfeuern könnt.

Jeder Charakter benutzt die Gegenstände dabei anders, so sieht man einen großen unterschied zwischen den beiden Klassen. Superman und Co nehmen sich ein Auto und benutzen es kurzerhand wie einen Baseballschläger. Batman und Co hingegen nutzen die Gegenstände eher taktisch klug um den Gegner auszutricksen oder ihn anderweitig zu Schaden kommen zu lassen.

Fazit

Injustice: Gods among us hält noch viele Überraschungen bereit, besonders was die Story angeht. Doch es sieht schon jetzt ziemlich gut aus. Die Charaktere unterschieden sich durch ihre sehr cool in Szene gesetzten Moves und die Arenen heben sich deutlich von allen anderen Prüglern ab. Comic- und Beat ’em up-Fans sollten sich das Spiel also auf jeden Fall ins Haus holen.

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