The Witcher 2: Assassins of Kings reviewed – Das Rollenspiel im Test

The Witcher 2: Assassins of Kings reviewed – Das Rollenspiel im Test

von am 23.05.2011 - 22:42

Knappe vier Jahre nachdem das damals frisch gegründete Studio CD Projekt RED mit The Witcher den Durchbrucht schaffte, steht nun Teil 2 des Rollenspiels in den Regalen. Die Entwickler versprechen Großes: Tolle Grafik, fesselnde Charaktere (vor allem die weiblichen) und nicht zu vergessen der nicht lineare Verlauf der Story. Wir haben uns The Witcher 2: Assassins of Kings mal geschnappt und geprüft, ob denn wirklich alle Versprechen eingehalten wurden.


Die Erwartungen an die Fortsetzung der Abenteuer unseres Hexer sind nach dem doch recht guten ersten Teil relativ hoch. Während der erste Teil noch mit teilweise erheblichen technischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, gelobten die Entwickler Besserung und nahmen sich extra viel Zeit, um The Witcher 2 in jeder Hinsicht besser zu machen. Das heißt: Tollere Optik, mehr Entscheidungsfreiheiten für den Spieler und vor allem noch mehr dreckige Witze. Die Frage ist also: Kann Assassins of Kings diesen Erwartungen standhalten?

Story

Die The Witcher Spiele beruhen ja bekanntermaßen auf den entsprechenden Romanen des polnischen Fantasy-Autors Andrzej Sapkowski. Allerdings erzählt die Videospiel-Umsetzung auch diesmal wieder keine bekannte Geschichte des Hexers, sondern eine komplett Neue. Geralt von Riva befindet sich am Anfang des Spiels in einer äußerst brenzligen Situation: Er hat (mal wieder – oder immer noch?) sein Gedächtnis verloren und sitzt gefesselt in einem Kerker fest. In Flash-Backs, die gleichzeitig als Tutorial dienen, erfahren wir, dass Geralt für den Mord an König Foltest gesucht wird. Ihr wart zwar Zeuge dieses Mordes, allerdings ist der Hexer auch die einzige Person, die den wahren Mörder gesehen hat. Der weiße Wolf kann seinem Gefängnis natürlich entfliehen und so beginnt die eigentliche Handlung im kleinen Städtchen Flotsam.

Da man als Hexer sowieso schon ein Leben als Wesen zweiter Klasse führt, ist es selbstverständlich nicht hilfreich auch noch wegen Königsmordes gesucht zu werden. Deshalb setzt ihr alles daran, den Mörder zu stellen und euren Ruf wieder rein zu waschen. Dies entpuppt sich jedoch als recht schwieriges Unterfangen und so gerät Geralt in eine Welt von politischen Machtspielen und Intrigen, weiteren Königsmorden und tückischen Zauberinnen.

Rettet eure Freunde vor der Todesstrafe

Rettet eure Freunde vor der Todesstrafe

Hier etwas mehr über die Story zu erzählen würde aus einem Grunde den Rahmen sprengen: Es gibt einfach zu viel davon! Ihr könnt den Verlauf der Geschichte so oft ändern und so oft beeinflussen, dass man sie gar nicht in so kurzer Zeit erzählen könnte. Es sei nur so viel gesagt: Fantasy-Fans werden eine wahre Freude mit ihr haben! Es sind alle Zutaten vorhanden, die ein guter Roman braucht: Ein interessanter Held, ein Konflikt zwischen Menschen, Elfen und Zwergen, mächtige Zauberinnen, viele Schenken und Raufereien und natürlich haufenweise Monster. Eines müssen wir jedoch gerade gegen Ende der Geschichte feststellen: Irgendwie will sich einfach keine wirkliche Spannung aufbauen. Doch dazu später mehr.

 

Die Story wird dabei in rasend schnellem Tempo erzählt, man lernt ständig neue, interessante Charaktere kennen und muss schon etwas aufpassen um dabei den Überblick zu behalten. CD Project hat dafür grandiose Cutscenes geschaffen und auch die Dialoge und die Vertonung sind sehr gut gelungen. Beeindruckend sind auch die Comic-Sequenzen, in der Geralts wiederkehrende Erinnerungen erzählt werden. Diese können sich durchaus sehen lassen und erinnern wohl am ehesten an die Comic-Szenen in God of War oder Kill Bill: Schön blutig und düster. Liebe Verlage, sollten jemals The Witcher Graphic Novels in diesem Stil erscheinen – die Krautgaming Redaktion würde sie sich kaufen!

Einen Haken hat die ganze Sache jedoch: Das Meiste, was bisher gesagt wurde, bezieht sich hauptsächlich auf die ersten beiden Akte. Im dritten Kapitel lässt The Witcher 2 leider deutlich nach, sowohl storytechnisch als auch bei der Atmosphäre. Außer einem zugegebenermaßen recht fulminanten Endkampf, wartet man dort leider vergeblich auf die gewohnt gute Inszenierung. Auch das Ende des Spiels ist eher enttäuschend. Wir wollen natürlich nicht zu viel verraten, aber man sitzt dabei eher mit einem ‘Aha’ als mit einem ‘Wow’ vor dem Bildschirm.

Grafik und Gameplay

Die Entwickler haben versprochen, mit The Witcher 2 das bestaussehende Rollenspiel 2011 auf den Markt zu bringen. Zwar ist dieses Jahr noch nicht mal die zweite Halbzeit angebrochen, allerdings muss man gestehen: Das Spiel sieht schon verdammt gut aus. Hatte man beim ersten Teil noch auf die Aurora Engine von BioWare vertraut, setzt man in Assassins of Kings auf eine komplett neu geschriebene Engine und das hat sich wirklich gelohnt. Vor allem die Lichteffekte und die Darstellung von Feuer ist den Entwicklern besonder gut gelungen. Ein Jammer, dass es in der Welt des Hexers so oft regnet, denn bei Sonnenschein sieht man erst so richtig, was die hauseigene Engine so drauf hat.

Auch in Sachen Gameplay hat man kaum etwas aus dem ersten Teil übernommen. Was auch gut ist, denn in The Witcher 1 bestand eigentlich die einzige Herausforderung bei den Kämpfen darin, im richtigen Moment die linke Maustaste zu drücken. Also wurde das Kampfsystem komplett überarbeitet und somit sind die Kämpfe nun deutlich spannender und auch herausfordernder, bei denen mit Blut selbstverständlich nicht gegeizt wird.

Mutter Natur in The Witcher 2

Doch gerade beim Schwierigkeitsgrad sind die Entwickler leider etwas über das Ziel hinausgeschossen. The Witcher 2 ist verdammt schwer! Wer also keinen reißfesten Geduldsfaden hat oder gegen Ladebildschirme allergisch ist, dem sei der einfache Modus zu empfehlen. Denn bereits auf Normal werden wie Kämpfe richtig schwer und ohne die richtigen Tinkturen und das richtige Timing werdet ihr eure Maus und Tastatur sehr schnell leiden lassen.

 

Doch Geralt wäre kein Hexer, wenn er sich allein auf seine beiden Schwerter – eins aus Stahl gegen menschliche Gegner und eins aus Silber gegen Monster – verlassen würde. Wie schon aus dem ersten Teil bekannt verfügt ihr über sogenannte Zeichen, mit denen ihr eure Widersacher anzünden, wegschleudern oder auf andere Weise schädigen könnt. Auch die Alchemie spielt wieder eine wichtige Rolle und so könnt ihr auch aus den zahlreichen Kräutern und Zutaten, die ihr im Verlauf des Spiels aufsammelt, mächtige Tränke, aber auch Fallen und Bomben herstellen.

Nicht-lineare Erzählweise

Während es in The Witcher 1 noch so war, dass ihr euch jeweils am Ende des Kapitel für eine Seite entscheiden musstet, trefft ihr in Assassins of Kings Entscheidungen am laufenden Band. Das wirklich Erstaunliche dabei ist, dass es sich nicht um Entscheidungen wie ‘Gehe ich mit Person X über den Hintereingang ins Lager oder schwimme mit Person Y dort hin’, sondern ihr könnt damit tatsächlich den kompletten Verlauf der Geschichte beeinflussen. Meistens habt ihr die Wahl zwischen Töten und Ziehen lassen, oder ihr müsst wählen, welcher Partei ihr euch anschließen wollt. Je nachdem wie ihr euch entscheidet, erlebt ihr das Spiel aus völlig unterschiedlichen Perspektiven. Kleiner Spoileralarm! Nach etwa zehn Stunden Spielzeit wartet die größte Entscheidung auf euch: Entweder schließt ihr euch dem königstreuen Vernon Roche oder dem verbitterten Elfen Iowerth an. Aufgrund dieser Wahl spaltet sich der 2. Akt des Spiels in zwei völlig unterschiedliche Pfade auf: Einmal kommt ihr in ein kaedwenisches Soldatenlager und das andere mal verschlägt es euch in die Zwergenstadt Vergen. Dort trefft ihr natürlich auf komplett andere Charaktere und erlebt die Geschichte aus gänzlich anderen Perspektiven. Erst im dritten Akt werden die Fäden wieder zusammengeführt und zu Ende gesponnen. Spoiler Ende.

Rettet die Huren...

Was jedoch richtig positiv auffällt ist die Tatsache, dass The Witcher 2 nicht in ‘Gut’ und ‘Böse’ aufteilt. Anders als beispielsweise in Mass Effect oder Dragon Age gibt es keine vorgefertigten Wege, die ihr einmal als gefeierter Held und einmal als abtrünniger Schurke bestreitet. Nein, ihr befindet euch eigentlich immer jenseits des Gesetzes und auch die Entscheidungen, die ihr fällt, sind selten ‘gut’. So habt ihr beispielsweise die Wahl, unschuldige Damen (so unschuldig wie Mitarbeiter in einem Freudenhaus sein können) aus einem Bordell zu befreien oder aber einen Statthalter zu fassen, der in allerlei zwielichtige Geschäfte verwickelt ist. Egal wie ihr euch entscheidet, es sterben entweder Zivilisten oder ein Gauner kann weiterhin ungehindert seine Schandtaten fortsetzten. Genau das ist es, was The Witcher 2 auszeichnet: Ihr habt immer eine Wahl, doch ihr lebt in einer grausamen Welt und müsst euch in dieser zurechtfinden. Im Zweifelsfall entscheidet sich Geralt immer zuerst für sein Wohl.

 

Man muss schon sagen: In puncto nicht-lineare Erzählweise und Beeinflussung der Geschichte durch den Spieler kann so schnell keiner The Witcher 2 das Wasser reichen. Selten haben eure Entscheidungen die Story so verändert und selten waren diese Entscheidungen so geschickt eingebaut, dass man nur in den wenigsten Fällen die Konsequenzen seiner Handlungen absehen kann. Man wird immer wieder überrascht und nach einem einmaligen Durchspielen hat mal wohl circa nur die Hälfte der Geschichte erlebt. Die Entwickler haben es also tatsächlich geschafft, einen äußerst hohen Wiederspielwert zu schaffen und die einzelnen Zweige der Geschichte nicht konstruiert oder aufgezwungen scheinen zu lassen.

...oder bestraft den Fiesling

Doch genau in dieser Komplexität und Verschachtelung der Geschichte liegt der Hase im Pfeffer begraben. Ihr trefft ständig auf neue Charaktere und habt auch immer ein Ziel vor Augen. Doch eben durch diese Vielseitigkeit will sich kein rechter Spannungsbogen aufbauen, man spielt vor sich hin, lacht über eine lustige Stelle, freut sich über einen gewonnenen Kampf, doch man verspürt nicht den Drang, die Geschichte weiter erleben zu wollen. Es fehlt die große Rahmenhandlung, oder anders ausgedrückt: sie wird manchmal etwas zu sehr in den Hintergrund gedrängt.

 

Quests und Nebenquests

Ein Rollenspiel braucht natürlich eine spannende Hauptquest, keine Frage. Was jedoch den wahren Reiz eines solchen Spiels ausmacht, sind die kleinen Geschichten und Aufgaben jenseits der Handlungszentren. Und genau dort hat The Witcher 2 eine weitere große Stärke: Eine wahnsinnig lebhafte und detailreiche Welt. Ihr habt gerade mal keine Lust mehr, Entscheidungen mit großes politischer Tragweite zu fällen? Kein Problem, die nächste Schänke hat ihre Pforten bereits geöffnet. Dort könnt ihr euch entweder in einen Faustkampf stürzen, euch im Armdrücken gegen die verschiedensten Musekelprotze beweisen oder eure Gegner im Würfelpoker besiegen. Wo gesoffen und gekämpft wird, herrscht natürlich auch ein etwas rauerer Umgangston. Aber genau das ist es doch, was wir wollen und man muss sich nur noch entscheiden, ob mein seine letzten Groschen lieber verwetten oder verhuren will.

Apropos Spaß, den habt ihr in The Witcher 2 auch reichlich. Bereits im ersten Teil war Geralt einer kleinen Romanze nicht abgeneigt. Das hat sich natürlich auch in Assassins of Kings nicht geändert und so teilt der Hexer des Öfteren das Bett mit einer hübschen Gespielen. Dabei haben sich die Entwickler das Motto ‘Mit den Reizen soll man nicht geizen’ ordentlich zu Herzen genommen und die Liebesszenen auf eine Weise inszeniert, die so manchem 15-jährigen die Schamesröte ins Gesicht schießen lässt.

Bei Quests wird euch oftmals von einem Begleiter der richtige Weg gezeigt. Dieser kennt sich zwar ab und an dank fehlerhafter Wegfindung selbst nicht so recht aus, peppt aber die ansonsten recht langweiligen Laufpassagen mit dem ein oder anderen Brocken Dialog auf.

Der H4x0r in Aktion

Über die Entscheidungen im Verlauf die Hauptstory haben wir ja bereits geredet, doch auch die Nebenquests bieten immer mindestens zwei verschiedene Lösungswege, oft auch mit unterschiedlichem Ausgang. Selten werdet ihr eine Quest finden, in der es nicht heißt: Tu das und das ODER tu dies oder jenes. Die Entwickler haben sich große Mühe geben, möglichst wenig Quest à la ‘Töte zehn Monster der Sorte X’ einzubauen und mit den Nebenquests und -charakteren, die ohnehin schon großartige Atmosphäre und Glaubwürdigkeit der Welt zu untermauern. Man merkt, dass wirklich Herzblut in das Projekt geflossen ist, denn auch die vermeintlich unwichtigen Nebenquests haben oftmals eine unerwartete Wendung.

 

Atmosphäre und Humor

Eine schöne Grafik ist ja schön und gut; eine spannende Handlung ist auch immer willkommen und abwechslungsreiche Quests dürfen natürlich nicht vernachlässigt werden. Doch die eigentlich größte Stärke von The Witcher 2 liegt in seiner Atmosphäre und seinem Humor. Selten wurde so ein stimmiges Bild einer mittelalterlichen Welt voller Könige, Zauberei und Monster erschaffen. Diese Atmosphäre wird dadurch unterstützt, dass ihr ein Wechselbad der Gefühle erlebt. Mal gibt es einen sehr lustigen Dialog (gleich folgen ein paar Beispiele), dann gibt es wieder eine epische Kampfsequenz und gleich darauf geht ihr wieder in die Taverne und tretet gegen einen wahren Muskelprotz im Armdrücken an. Bei so viel Bier, Frauen und Monsterjägerei wünscht man sich doch fast, diese Zeit hautnah miterlebt zu haben.

Offenbar hatte man bei den Dialogen ein Ziel: Möglichst viele Wörter in Dialoge einbauen, die auch nur im entferntesten an Körperteile um die Beckenregion erinnern. So beweisen die Entwickler ihren ganz eigenen Humor: Aus Fürst Stennis wird kurzerhand Fürst Penis und extravagante Forderungen sind auf einmal ‘Extravaginanzien’. Diese Art des Humors zieht sich durch das ganze Spiel. Da dadurch ein doch recht unterhaltsamer Gegenpol zu der ansonsten eher düsteren Stimmung des Spiels erzeugt wird, entsteht genau die bereits erwähnte vielseitige Atmosphäre im Spiel.

Ihr wollt noch mehr Beispiele für dreckige Witze? Die sollt ihr haben. So antwortet Triss Merigold einmal auf die Frage, wie es ihr gehe folgendermaßen:

“Toll, ich kenne nun so ziemlich jeden Fäkalwitz der Welt und weiß, dass man den offiziellen Titel des Kaiser rülpsen kann, ohne vorher Bier getrunken zu haben. Außerdem weiß ich, dass der Kurze 16 Kinder hat – und alle tragen Namen temerischer Divisionen. Sein Name rührt übrigens nicht von seinem Geschlechtsteil her.”

The Witcher 2 bietet übrigens auch hervorragende Situationskomik. In einer Szene untersuchen Geralt und seine hübsche Begleiterin einen Blumengarten der Elfen. Als dort plötzlich der Boden wegbricht, finden sich die beiden in einem alten Bad wieder. Als der Hexer auf die Fragen von Triss nur noch mit ‘Mhm….mhm…’ antwortet, fragt Triss, ob sie denn nicht ein Bad nehmen wollen. Dieses Angebot lehnt ihr natürlich nicht ab und man sieht, wie ein Hexer ‘ein Bad nehmen’ interpretiert. Es sei nur so viel gesagt: Das Wasser war hinterher nicht unbedingt reiner als zuvor.
Währenddessen kommen auch zwei Elfen und ein Zwerg in den Blumengarten. Der Elf berichtet von den Steinen, die der Sage nach stöhnen, sobald sich ein verliebtes Wesen in der Nähe befindet. Der Zwerg glaubt selbstverständlich nicht an solche Märchen, doch ratet mal was der hört, nachdem die beiden Elfen gegangen sind.

Ein Beispiel der kreativen Namensgebung

Assassins of Kings gibt jedem eine Nachhilfestunde in menschlicher Anatomie. Vor allem auf den weiblichen Körper wird durchaus genau eingegangen. Mag sein, dass diese Art von Humor nicht jedermans Geschmack trifft, aber es passt einfach herrlich in das mittelalterliche Gesamtbild. Ein letzter Screenshot noch und dann ist auch Schluss mit den Schmuddelgeschichten – versprochen!

 

Das alles entscheidende Fazit

The Witcher 2 macht sehr Vieles besser als der Vorgänger. Die Jungs und Mädchen von CD Project RED haben ordentlich dazugelernt und haben den Weg von The Witcher 1 konsequent weiterverfolgt. Eine wunderschöne Optik, hervorragendes Storytelling, interessante Quests und Charaktere und natürlich die erwachsene Atmosphäre machen das Rollenspiel zu einem der Top-Titel des Jahres 2011. Wer nichts gegen präpubertären Humor hat und auf düstere Fantasy-Rollenspiele steht, der wird mit The Witcher 2 absolut seinen Spaß haben. Allerdings verhindern das leider etwas misslungene Ende, die fehlende Spannung bei der Geschichte und einige technische Schwierigkeiten die Beförderung zum Überspiel. Ein kleiner Tipp noch am Rande: Wer erzkatholische Ansichten vertritt und Angst vor nakten Frauen mit großen Brüsten hat, der sollte sich The Witcher 2: Assassins of Kings lieber nicht zulegen.

Mit The Witcher 2: Assassins of Kings wurde die Messlatte im Rollenspielgenre ein weiteres mal höher gelegt. Eine gelungene Inszenierung, nicht lineares Storytelling und vor allem die erwachsene Atmosphäre des Titels machen ihn zu einem der besten Rollenspiele 2011. Wer sich herzlich über präpubertäre Witze amüsieren kann, der wird The Witcher 2 auch die ein oder andere kleine Schwäche verzeihen.

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