“Ein Spiel, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden im Lande Sony, wo die Schatten drohn.” Möchte man ein Spiel mit der Einleitung der “Herr der Ringe”-Trilogie vergleichen und eines finden, das wirklich haargenau auf diese Aussage zutrifft, kommt ein gestandener PlayStation 3 Fanboy nicht um Demon’s Souls herum. Es ist einfach unsagbar schwierig, fies, gemein, dreckig und versucht, weiß der Teufel noch was alles, um dem gemeinen Gamer das Leben zur Hölle zu machen. Und eben dieses Spiel, das die meisten Nervenzusammenbrüche verursachte und für den höchsten Gamepad-Verschleiß seit Track & Field sorgte, bekam im vergangenen Jahr einen Nachfolger spendiert. Holla die Waldfee, ist Dark Souls hart … aber geil! Scheiße, ich liebe dieses Spiel! … That’s what she said!
“Ach fick dich doch!!!” Schon zum vierten Mal in Folge hat mich dieses komische Endgegnerviech mit nur zwei Schlägen umgenietet und zurück zum Startpunkt geschickt. “So eine Kacke…” Ich hab absolut kein Bock mehr, überhaupt nicht und doch schnappe ich mir mein Pad und mach mich zum fünften Mal daran, diesen verdammten Penner von einem Dämon zu erledigen. Dies ist meine Ode an das schwerste Spiel, das ich seit meiner Kindheit gespielt habe. Willkommen in einer Welt der Frustration und fliegenden Pads, willkommen zu Demon’s Souls.
Was sind denn eigentlich Vintage Games fragt sich der Eine oder Andere von Euch. Für meine Begriffe sind Vintage Games die Art von Spielen, die entweder Themen einer vergangenen Dekade oder die entsprechende Atmosphäre oder besser: den entsprechenden Stil aufgreifen. Daher geht meine Ode an Spiele wie Fallout, BioShock und ganz neu auf dieser Liste: L.A. Noire.
Videospieler aufgepasst, hier kommt die langerwartete Ode über einen ganz speziellen Helden. Er ist nicht der brutalste (Kratos), nicht der coolste (Dante), nicht der spitzohrigste (Link), nicht der agilste (der Prinz) und nicht der berühmteste (Mario) Videospielcharakter. Dafür aber der menschlichste und vor allem der sympathischste. Ode frei für Nathan “Nate” Drake und die Spiele-Serie Uncharted!
Es sind diese Tage, an denen über den Release des Nachfolgers vom Sequel der Fortführung des Call of Duty Universums spekuliert wird, wo ich drüber nachdenke, wann ich denn das erste Mal „bewusst“ den Launch einer erfolgreichen Spieleserie mitbekommen habe.
Do you believe in monsters? Or the thing that lives under your bed? Do you believe nightmares are real? Are you afraid of the dark? Der gute Fan weiß natürlich direkt worum es sich handelt. Richtig, die Locust sind auf dem Weg und wollen die Menschheit endgültig auslöschen. Diese Ode richtet sich an die hundsgemeine Gears of War Reihe von Epic Games.
1996 erschien ein Videospiel, das den Begriff Horror neu definierte. Die Rede ist von Capcoms Resident Evil. Das Spiel schaffte das, was man bisher nur von den schon etwas verstaubten Alone in the Dark Spielen kannte, nämlich den Spieler zu schocken und ihm Angst zu machen. Bei einem so beeinflussenden Spiel war es deshalb auch kaum verwunderlich, als ein Gegenstück, besser ein Gegenspiel auf der Bildfläche erschienen ist. Und das was kam, teilte den Horror erneut in unterschiedliche Lager auf und startete die ewige ‘Was ist besser…?’ Diskussion. Die Rede ist von Konamis Silent Hill auf der PlayStation 1.
Jemand hat mal zu mir gesagt “Schönheit liegt im Auge des Betrachters”. Und jedes Mal wenn ich auf diese kleine weiße Kiste schaue, fällt mir immer wieder dieser Satz ein. Sie mag zwar nicht die beste Konsole gewesen sein, nicht die schnellste, wohl aber doch eines der wichtigsten Stücke Videospielgeschichte. Die Rede ist von Segas letzter Konsole: Die Sega Dreamcast.