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GC14: EA Mobile-Kleine Spiele Großer Spass

von am 16.08.2014 - 16:30

EA ist weit bekannt für seine jedes Jahr neu erscheinenden Titel und nie endende Franchises wie FIFA und Need for Speed, aber EA hält auch im Bereich Mobile Games wacker die Flagge hoch. Zur Gamescom haben sie uns 4 ihrer neuen Mobiletitle vorgestellt.

gamescom 2014: Assassin’s Creed Unity Preview + Interview

von am 16.08.2014 - 11:43

Autor: Daniel Machut Ein ganz großes Highlight auf der diesjährigen gamescom in Köln war der Doppelauftritt von Ubisoft mit den beiden neuesten Episoden der Assassin's Creed-Reihe. Ubisoft ermöglichte es uns das Spiel in die Hand zu nehmen und wir konnten ein paar Hintergrundinformationen vom Creative Director des Spiels, Alex Amancio, ans Land ziehen.

GC14: Preview zu Magicka 2

von am 16.08.2014 - 10:00

Draußen steht eine zweistöckige Containerwand vor der Halle 9.1 – hier verstecken sich Paradox Interactive, die Entwickler von Magicka 2 und Hearts of Iron IV. “Warum nicht gleich ein Van mit verdunkelten Fensterscheiben?” texte ich einem Freund und füge in eckigen Klammern hinzu: “Paranoia intensifies.” Immerhin ist es hier ruhig, da der ganze Messetrubel draußen bleibt. Ohne das konstante Dauergemurmel der Menschenmassen hat die Präsentation von Magicka 2 daher etwas sehr gemütliches: Der Rest der Welt wartet draußen und im Kühlschrank steht kein Kölsch, sondern das “gute” Becks aus meiner Heimat. Also fast wie zu Hause, mit dem Unterschied, dass hier der Producer von Magicka 2 neben mir sitzt.

GC14: Die Götter haben zugesehen

von am 15.08.2014 - 13:00

Im Schnee sitzen ein paar Menschen. Das Lagerfeuer in ihrer Mitte wirft einen warmen Schimmer auf ein paar Bäume. Sie sind auf einem fremden Planeten gestrandet und diskutieren die Ereignisse, die dazu geführt haben - und wir spielen sie nach. In Gods Will be Watching bestimmen wir den Spielablauf mit unseren Entscheidung, und jede einzelne wird in der Regel furchtbare Konsequenzen haben. In anderen Worten: Das Spiel ist hart. Sadistisch hart. Ich nehme mir deshalb vor, das Interview mit den Worten “Do you hate your players?” einzuleiten.   Vorher zittere ich jedoch ein wenig – immerhin ist das mein erstes Interview mit einem Spielentwickler. Und dann auch noch auf Englisch, das ich zwar gut verstehen und schreiben, aber schlecht sprechen kann. Ach was: Ich stottere schon in meiner Muttersprache vor mich hin. Darum bin ich erleichtert, als mein Interviewpartner zu mir kommt und erzählt, dass er Spanier ist und sein Englisch nicht so gut. “Klasse”, sage ich, “meins auch nicht.” Auf der Basis läuft das Interview ganz entspannt: Am Stand von Devolver Digital, dem Publisher von Gods Will be Watching, sitzen wir auf einem Sofa neben einer Playstation 4, auf dem der Testosteron-Prügler Broforce läuft. Zuerst möchte ich fragen, wie es ihm denn geht – doch irgendwas verschwindet in der Übersetzung und wir einigen uns darauf, dass ich nach der Veröffentlichung von Gods Will be Watching gefragt habe. Mein Interviewpartner – Lead Artist Jorge Plaza – erzählt darauf vom eher schwachen Start des Spiels: “Wir hatten etwas Angst, da die ersten Steam-Reviews sehr negativ waren. Die Spieler erwarteten anscheinend etwas anderes. Andererseits kamen die meisten negativen Reviews nur von Spielern, die das Spiel nur 10 oder 20 Minuten gespielt hatten.” Die Erwartungshaltung, die er anspricht, kann ich verstehen: Gods Will be Watching erinnert auf den ersten Blick an alte Lucas Arts-Adventures wie Monkey Island, in denen man bekanntlich nicht sterben konnte. Doch bereits die ersten wenigen Minuten offenbaren, dass Gods Will be Watching den Rohrstock schwingt: Wer einen Fehler macht, bekommt was auf den Finger. Bereits das erste Kapitel ist nur hart zu knacken. Die Situation ist folgende: Wir spielen Rebellen, die in eine Forschungstation eindringen, um dort einen Code zu knacken. An der Tür klopfen die Sicherheitskräfte, auf dem Boden sitzen vier Geiseln. Damit sie nicht nervös werden und in ihrer Panik fliehen, können wir sie beruhigen, indem wir uns mit ihnen unterhalten. Doch wenn sie zu entspannt sind, dann schmieden sie Fluchtpläne – dann können wir sie nur noch erschießen oder laufen lassen. Wenn wir unsere Geiseln verloren haben, dann werfen die Sicherheitsleute eine Gasgranate in den Raum. Und gleichzeitig sinkt auch noch die Sicherheit des Netzes, in das wir uns einhacken. “Wir haben daher das 'Mercy Update' (Deutsch: Gnade-Update) veröffentlicht, um das Spiel einfacher zu machen”, erzählt mir Jorge. “Und für die Android-Version planen wir, Checkpoints in den Kapiteln einzubauen, damit das Spiel auch in kleinen Teilen gespielt werden kann.” Denn die Kapitel sind lang und können viele Minuten dauern – dafür hat kein Mobile-Gamer Zeit. Allerdings findet Jorge, dass das ein wenig Intensität aus dem Spiel nimmt. Denn die Entscheidungen hätten mehr Gewicht, wenn der Spieler bei einem Fehler das ganze Kapitel von vorne beginnen muss. Ich erzähle ihm, dass ich das erste Kapitel gespielt und das zweite frustriert abgebrochen habe, weil viele der Spielelemente vom Glück abhängen – und zwar hinter den Kulissen. Jorge erwidert darauf, dass das ein Teil der Designphilosophie gewesen ist: “Es ist wie im realen Leben: Auf manche Dinge, die dir im Leben passieren, hast du einfach keinen Einfluss.” Das stimmt, mindert aber nicht den Frust, wenn kurz vor Kapitelende noch etwas schief geht. Deconstructeam, der Entwickler von Gods Will be Watching, besteht aus einem Programmierer, einem Musiker und drei Grafikern: Und das sieht man. Ich gratuliere Jorge zu der tollen Optik des Spiels, die mit zu der besten Pixelart gehört, die zur Zeit auf dem Markt ist. “Das freut mich”, sagt er. Ich frage ihn, ob das Spiel schon immer in Pixeloptik erscheinen sollte, oder ob sie mit verschiedenen Stilen experimentiert hatten – denn die Konzeptbilder, die der Spieler in Gods Will be Watching freischalten kann, sehen sehr, sehr gut aus. Jorge verneint: “Wir machen immer alles in Pixelart. Wir sind drei verschiedene Künstler mit drei verschiedenen Stilen, doch auf Pixelart finden wir alle zueinander. Außerdem sind wir mit solcher Grafik aufgewachsen.” Auf dem Sofa gegenüber von uns hat Broforce nun einen Spieler. Jorge erzählt Jorge eine witzige Anekdote aus der Entwicklung von Gods Will be Watching: “Da wir drei Grafiker sind und nur ein Programmierer, hatten wir alle Grafiken bereits fertig, bevor unser Programmierer fertig war. Das heißt, dass wir ständig im Urlaub waren und ich mir immer neue Projekte herbeisehnte.” Als ich ihn frage, ob sie das Universum des Spiels in einer Fortsetzung erweitern wollen, verneint er. Es gäbe zwar eine kostenlose Erweiterung, die bald erscheinen soll, aber eine Fortsetzung möchte das Team nicht machen. Jorge selber möchte an neuen Projekten arbeiten, doch es sei noch zu früh, um von einer konkreten Idee zu erzählen. Dann ist unsere halbe Stunde auch schon zu Ende. Spanisches Englisch bedankt sich beim Deutschen Englisch (und umgekehrt), wir wünschen uns noch viel Spaß. Bevor ich gehe, erzähle ich Jorge, mit welcher Frage ich das Interview beginnen wollte. Er lacht. “Nein, ich hasse unsere Spieler auf keinen Fall”, sagt er. “Ich liebe sie sogar. Außer die, die negative Reviews auf Steam schreiben, ohne das Spiel gespielt zu haben.”

GC14: Wir haben uns The Order 1886 angesehen

von am 14.08.2014 - 20:00

Unser GameStop Ersteindruck geht weiter und so wohnten wir einer neuen Präsentation des PS4-Exklusivtitels The Order 1886 bei, die uns einen Blick hinter die Waffen und den geschichtlichen Kern der Story erlaubte. Eins sei gesagt: Jedes Spiel mit Nikola Tesla ist ein gutes Spiel!

GC14: Emergency 5-München braucht dich

von am 14.08.2014 - 15:00

Die Welt der Simulatoren lässt ja bekanntlich keine Wünsche offen. Vom Landwirtschaftssimulator und Flugsimulatoren bis hin zum skurrilen Ziegensimulator. Umso überraschter waren wir, dass Emergency 5 frischen Wind mit in das Genre bringen wird.

GC14: Sonys PK weiß zu überzeugen!

von am 14.08.2014 - 14:00

Es ist wieder gamescom und alle großen Publisher luden zu ihren obligatorischen Pressekonferenzen ein. Neben Microsofts Vorführung besuchten wir Sonys großes Presse-Spektakel und waren in fast allen Belangen zufrieden gestellt. Denn bei Sony dreht sich alles um Spiele: 4 the Players!

GC14: Graue Schmiere auf dem Schirm

von am 14.08.2014 - 11:00

Da gibt es doch tatsächlich noch Echtzeit-Strategie auf der gamescom: Noch vor ein paar Tagen dachte ich, dass das Genre komplett in Richtung MOBA abgewandert wäre. Zum Glück gibt es Grey Goo, das irgendwo zwischen StarCraft und Command & Conquer liegt. Letzteres ist kein Zufall, denn im Entwicklerteam von Grey Box schrauben Veteranen des Westwood-Klassikers.

GC14: Sony präsentiert uns Bloodborne

von am 13.08.2014 - 18:00

Im Rahmen unseres GameStop Ersteindrucks konnten wir am heutigen Tage einen ersten Blick auf Sonys PS4-Exklusivtitel Bloodborne werfen. Wie dieser so aussieht, welche Neuerungen das Kampfsystem aufweisen wird und was uns sonst noch so zum Titel auffiel, erfahrt ihr hier!

Sixty Second Shooter Prime – 60 Sekunden optischer Highspeed-Overkill

von am 09.08.2014 - 09:00

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die einem unverhofft viel Freude bringen können und eine gelungene Abwechslung zum typischen Einheitsbrei des Alltags darstellen. Im Bereich der Videospiele ist so eine kleine Überraschung seit einiger Zeit auf der Xbox One verfügbar und nennt sich Sixty Second Shooter Prime.

Preview – Ein erster Blick auf Risen 3: Titan Lords!

von am 31.07.2014 - 09:00

Vor Kurzem lud Koch Media zu einem Event nach Wien, um der Fachpresse einen ersten Blick auf Risen 3: Titan Lords, dem neuesten RPG aus dem Hause Piranha Bytes zu gewähren. Welche Eindrücke ich vom Spiel sammeln konnte und weshalb Erinnerungen an das gute alte Gothic wach wurden, schildere ich euch nun.

Sieben Spiele, die leider wichtig sind

von am 30.07.2014 - 12:25

Ein paar Monate liegt sie nun zurück – die Zeit der alten Konsolen. Die Marketingmaschine zauberte eine neue Generation herbei und verdammte die Current Generation zur Last Generation. Vergessen ist all das, was uns in der letzten Generation Spaß machte: Es ist jetzt veraltet und hat keinen Wert mehr, denn sonst würden Microsoft und Sony uns erlauben, unsere alten Spiele auf ihren neuen Konsolen zu spielen.

Orcs Must Die! Unchained – Wir verlosen Keys für die Closed Beta!

von am 07.07.2014 - 09:00

Orcs Must Die! geht mit dem neuesten Ableger Unchained in die dritte Runde und beschreitet dabei neue Wege. Denn anstatt wie bisher allein den eigenen Dungeon zu verteidigen, wird es in Unchained möglich sein, mit oder gegen andere Spieler zu spielen. Um diese Mehrspieler-Mechanik nun besser justieren zu können, befindet sich Orcs Must Die! Unchained seit Kurzem in der Closed Beta, für die ihr hier Keys gewinnen könnt!

Meinung – Regisseure, Produzenten und Schauspieler über den neuesten Trailer zu Metal Gear Solid V

von am 02.07.2014 - 19:01

Der Metal Gear-Schöpfer Hideo Kojima wollte eigentlich Autor von Kurzgeschichten werden - die bei ihm aber viel zu lang wurden - und als dies nicht so richtig klappen wollte, entschied er sich dazu Regisseur zu werden. Aber wie das mit Wünschen so ist, gehen nicht alle in Erfüllung und so landete Kojima dann schlussendlich bei den Games, in denen er aber seine alten Berufswünsche ausleben kann. Kein Wunder also, dass Kojimas Spiele manchen Leuten eher wie Filme vorkommen und dies scheint Regisseuren, Produzenten und Schauspielern sehr zu gefallen, wenn man deren Kommentare zum neuen Trailer von Metal Gear Solid V: The Phantom Pain ernst nehmen kann.

Valve gegen das Internet

von am 25.06.2014 - 16:40

Sommer - das bedeutet Strand, Sonne und Steam Summer Sale. Der wartet dieses Jahr mit dem "Summer Adventure" auf, das die Nutzerbasis in fünf Teams aufteilt, die gegeneinander "um die Wette kaufen". Das perfide daran: Wer das meiste Geld ausgibt, gewinnt - und daran verdient vor allem Valve. Doch anscheinend hat Gaben's Digital-Plattform nicht mit dem sechsten Team gerechnet.

EA Boss bezeichnet den Battlefield 4 Launch als „nicht akzeptierbar“

von am 23.06.2014 - 11:11

Schon lange sind die Zeiten vorbei, als ein Spiel tatsächlich fertiggestellt auf den Markt kam. Mittlerweile werden oft genug instabile Spiele veröffentlicht, um diese danach mit Updates irgendwie spielbar zu machen. Kunden werden also quasi als Beta-User ausgenutzt und während andere Spiele diesen Status nach ein paar Wochen verlassen, hält dies bei Battlefield 4 selbst heute noch an. Nun bezeichnet sogar der Electronic Arts CEO Andrew Wilson diesen Zustand als nicht akzeptierbar!

Outlast – Du bist kein Held, sondern das Opfer

von am 22.06.2014 - 10:00

Das Horrorgame Outlast gibt es nun endlich auch für die Xbox One! Nachdem der Titel des kanadischen Studios Red Barrels im September 2013 vorerst PC-Spielern vorbehalten war und seit Februar 2014 auch Playstation 4 Besitzern zugutekam, dürfen sich nun auch Xbox One Gamer mal wieder so richtig vor Angst in die Hose machen.

E3: Die 20 besten Trailer der Messe!

von am 21.06.2014 - 09:43

Die E3 hat mittlerweile ihre Tore geschlossen, doch der Eindruck einzelner Spiele wirkt noch heute nach. Wir haben viele Ankündigungen erlebt, die alle mit schönsten Trailern bestückt wurden, die noch immer in unseren Köpfen umherschwirren. Damit ihr euch aber nicht durch den Wust an minutenlangen Videos kämpfen müsst, haben wir für euch eine kleine Vorauswahl getroffen und die 20 besten Trailer der E3 in diesem Artikel gebündelt!

Petition für einen weiblichen Hauptcharakter in Assassin’s Creed: Unity zählt bereits über 5000 Unterschriften

von am 15.06.2014 - 12:00

Manchmal sind Gamer richtige Zicken. Kaum kündigt Ubisoft einen Next-Gen 4er-Coop Assassin's Creed Titel an, formiert sich Widerstand. Nicht gegen das Setting der französischen Revolution, nicht gegen den im Trailer hochgehaltenen Gewaltgrad, nein, sondern gegen die fehlende weibliche Hauptdarstellerin. Meine flache Hand klatschte mehrfach gegen meine nackte Stirn.

Trailer – Vorspielen ist das schlechtere Vorspiel

von am 14.06.2014 - 19:16

Trailer geben uns Einblick in Spiele, zu denen wir selbst keinen Zugriff haben und erfüllen dabei bestimmte Funktionen. Sie lassen uns die Idee der Entwickler erkennen. Sie machen uns heiß auf Veröffentlichungen. Doch so wie sich das Spiel im Laufe er Zeit wandelte, musste sich auch der Trailer verändern. Aber Wo steht der Trailer also heute? Was soll er machen? Wie wird er verwendet? Für was wird er verwendet?

Electronic Arts bei der E3 2014: Was war das denn bitte?

von am 14.06.2014 - 15:41

Im Gegensatz zu Ubisoft, Sony und Microsoft, hielt sich Electronic Arts mit großen Ankündigungen zur E3 sehr zurück. Enttäuschung stellte sich ein. Viele warfen dem Industriegiganten vor, man habe Titel wie Battlefront und das neue Mirror's Edge viel zu früh angekündigt und sei noch Jahre von einem Release entfernt. EAs ausführender Vizepräsident Patrick Söderlung hält nun dagegen!

E3: Die Pressekonferenzen-Rückschau

von am 11.06.2014 - 16:15

Neues Jahr, alte Frage: Wer hat das Rennen um die beste E3-Pressekonferenz gemacht - Sony, Nintendo oder Microsoft? Oh, halt: Eigentlich brauchen wir diese Bewertung gar nicht. Was wir brauchen, sind Games. Und davon gab's mehr als genug. Im Laufe des gestrigen Tages kam wie im Laufe eines jeden Tages der Gamesindustry-Newsletter und ich habe mich an der Headline "E3: PS4 schlägt Xbox One" gestört. Nicht, weil ich die One mehr mag als die PS4, sondern weil mir das künstliche Aufbauschen derartiger "Konflikte" auf die Nerven geht. Ebenso Tweets wie "Nintendo gewinnt grade, ne?" Blöd nur, dass Letzterer von mir stammt und ich kurz nach dem Druck auf den "Senden"-Button bereits dachte: Mist, da wirst du drüber nachdenken müssen. Denken wir also zu Beginn der Pressekonferenzen-Rückschau kurz darüber nach. Formulierungen wie "X schlägt Y" oder "Z gewinnt" suggerieren, dass es einen Konflikt gibt. Gibt es auch, nämlich zwischen multinationalen Konzernen, die sich gegenseitig Umsätze abspenstig machen wollen. Muss mich das kümmern? Nein. Muss die Konzerne das kümmern? Ja. Denn mich wollen sie schließlich von ihrem Produkt überzeugen. Deshalb brauchen sie Presseecho à la "Sony gewinnt die E3" oder "Microsoft deklassiert Sony" oder "Nintendo ist sowieso mal cooler als alle anderen". Blöd nur, dass die Headline jeweils lediglich die Meinung des Verfassers wiedergibt – und eben keinen Alleinvertretungsanspruch hat. Ein Beispiel: In den Augen meiner Freundin hat Sony dieses Jahr "gewonnen". In meinen Augen Nintendo. In euren Augen vielleicht Microsoft. Jeder sieht’s anders und genau deshalb sind Headlines und Tweets wie die oben erwähnten Blödsinn. Sie nutzen euch und mir nichts. Blöder noch: Sie feuern den allseits beliebten Konsolenkrieg an. Der war cool, als wir in der Grundschule waren. Mit zunehmendem Alter klassifiziert man sich jedoch mindestens als engstirnig, begibt man sich auf "Aber die Konsole von X ist nun mal besser!"-Niveau. Denn es gibt schlicht keine bessere Konsole und es gibt auch keinen Gewinner der E3. Es gibt nur Games und selbst da gibt’s keine endgültige Bewertung, ob etwas gut oder schlecht ist. Sehen wir es also alles etwas entspannt und schauen uns an, was es anzuschauen gab. Microsoft: Vom letztem Jahr gelernt Microsoft legt los und kündigt an, Spiele in den Vordergrund stellen zu wollen. Schade, ich hatte mich auf weitere NFL-Abomöglichkeiten gefreut! Ernsthaft: gute Sache. Auch wenn mir zu viele Fortsetzungen dabei sind: Call of Duty, Assassin’s Creed, Forza Horizon, The Witcher und ich frage mich: gibt’s hier auch was Neues? Gibt es, nämlich gerechtfertigte Empörung über den Umstand, dass Ubisoft zwar Paris zur Zeit der Französischen Revolution dargestellt bekommt, Frauen dagegen nicht in Hauptdarstellerinnenrollen setzen kann (da dies laut etwas laschem Kommentar „den Entwicklungsaufwand verdoppeln würde.“ Auf Twitter zeigt sich Anita Sarkeesian not amused.) Back Topic: Sunset Overdrive ist natürlich immer noch überlegen cool und spaßig und blutig und sicher ein Zitter-Kandidat, wenn’s dann mal an die USK-Einstufung geht. Aber hey: Das sieht schon arg unterhaltsam aus. Fable Legends auch. Spätestens mit Ori and the Blind Forest hat Microsoft mein Interesse. Aber so richtig. Vor allem, weil da das Wort "Exklusiv" steht. Exklusive Xbox One-Anschaffungsgründe fehlen mir nämlich auch Monate nach dem Release noch. Auch die Indies die folgen hinterlassen Eindruck. Mit weiteren Exklusivtiteln wie Scalebound und diversen Xbox One-first-DLC, etwa zu The Division macht Microsoft den Sack dicht. Lektion vom letzten Jahr gelernt, saubere Pressekonferenz abgeliefert. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Zieh ich nun los und hole mir eine One? Auf jeden Fall eher als nach der letztjährigen E3-Präsentation. Sony: Der Name des Durchhängers Sony hat es etwas einfacher, haben die letzten Konferenzen der Japaner doch durchgehend für positives Feedback gesorgt. Sollte also ein Homerun werden. Wird leider nicht ganz klappen. Sicher, mit Destiny, dessen Beta zuerst für PS4 erscheinen wird, hat man in den USA ein fettes Verkaufsass im Ärmel. Auch The Order 1886 macht Laune auf mehr. Entwined dagegen wünsche ich gute Verkaufszahlen – denn die Masse wird der Titel vermutlich leider nicht ansprechen. In der ersten viertel Stunde aber keine Vorstellung von Fortsetzungen – schön! Nur leider nicht von Dauer: Neues Infamous, neues Dead Island 2 (zumindest für den Rest der Welt, Deutschland.. nun ja.) neues Little Big Planet, neues Far Cry. Ehe ich Sony für den Umstand, auf dem Fortsetzungszug der Lokführer zu sein, schelten möchte, kommt jedoch Bloodbourne. Ja, es war nicht viel mehr als ein Rendertrailer aber verdammt, da steht From Software. Genau, die. Hibbel von Null auf 12.000 binnen weniger Sekunden. Das muss man nachts um halb vier auch erst mal schaffen! Und sie halten den Spannungsbogen: Grim Fandango-Remake, Zeitexklusivität neuer Devolver-Titel, neues Suda51-Game, Giant Squid und ein VR-Helm, der tauglich aussieht. Was vergessen? Allerdings! No man's Sky. Absoluter Ausnahmetitel. Dann der Durchhänger und er trägt einen Namen: Shawn Layden, Präsident von SCEA. Die nächste halbe Stunde wird’s richtig öde und ich beschließe, mich elementaren Tätigkeiten wie dem Konsum einer weiteren Gauloises zu widmen. Zuletzt dann einige Blockbuster und mit GTA 5 natürlich der Knaller. Oder? Nein, doch nicht, da taucht ja noch das Naughty Dog-Logo auf und die Welt wird sich die nächsten Tage fragen: War das Ingame-Grafik? Glatt egal. Es ist Uncharted. Das reicht. Mir zumindest. Fazit Sony: starker Start, langweiliger Mittelteil, solides Ende. Kauf ich mir nun eine PS4? Hatte ich eh vor. Nintendo: Third Party? Brauchen wir nicht. Nintendo hat’s am leichtesten: Deren Konsole habe ich schon. Blöd nur, dass Nintendo das auch nicht viel bringt, denn Third-Party-Hersteller haben keine Lust auf das Gerät, Kunden waren auch schon mal mehr da und insgesamt ist man sich einig, dass Nintendo die denkbar schlechteste Ausgangsposition hat. Was macht Nintendo draus? Exklusivtitel bringen. Und zwar einige. Xenoblade Chronicles, Hyrule Warriors, das Skylanders-artige Amiibo, Super Smash Bros., Yoshi, Captain Toad, Mario Maker, Splatoon und gleich zwei Mal Pokemon. Nintendo feuert aus allen Rohren als würde man sich im Dschungel dem Predator und damit einer unbesiegbaren Übermacht gegenübersehen. Tut man näher betrachtet auch. Als dann Zelda zu sehen ist, gibt’s kein Halten mehr. Und dabei habe ich Bayonetta 2 gar nicht erwähnt. Sei hiermit nachgeholt! Was wird das Big N bringen? Vermutlich wenig, die Titel, die von großen Teilen der Spielergemeinde als "erwachsenengerecht" angesehen werden (heißt: beinhalten Gewalt und Waffen), waren schließlich Mangelware. Von weiterhin miesem Third-Party-Support ganz zu schweigen. Da wird schon mal unverblümt zugegeben, dass man Games zurückhält, bis die Verkäufe der Hardware ansteigen. Wer’s gesagt hat? Yves Guillemot, CEO von Ubisoft. Kurz und knapp also: Nintendo mag die Herzen gewinnen und Nintendo-typische Games en Masse im Programm haben. An allem anderen mangelt’s aber auch 2014. Stört mich das? Nein, die Wii U hat ihren Platz gefunden, eingenommen und verteidigt ihn standhaft. Passt schon so. Fazit? Nixda! Gibt’s denn nun einen Sieger? Nein. Warum, das haben wir eingangs geklärt. Bestenfalls ein persönliches Fazit: Viele gute Spiele gesehen, die glücklicherweise nicht in der Masse von Fortsetzungen untergegangen sind. Lust auf einige davon bekommen. Schön, dass Indie von Microsoft und Sony ernst genommen wird – ich nehme beiden ihr Engagement sogar abseits monetärer Beweggründe ab. Und erfrischend Games-lastige Pressekonferenzen bei allen drei Konsolenherstellern. Kann man gerne so beibehalten! Weniger Gelaber, weniger Zahlengedresche, mehr Games – wenn ich mir etwas für die E3 2014 gewünscht habe, dann das. Man sieht sich dann 2015 - in Hyrule.

Naturheilkunde auf die untote Art – PvZ Garden Warfare REVIEW

von am 07.06.2014 - 21:07

Autor: Daniel Machut Die Spielreihe 'Pflanzen VS Zombies' machte wohl einen der beeindruckendsten Sprünge, die man sich in den letzten Jahren vorstellen kann. Vom simplen 2D-Handy-Strategiespiel mauserte sich die mittlerweile etablierte Marke bis hin zum 3D-Third Person-Shooter, der sogar auf Microsofts Xbox One ein Zuhause gefunden hat.

Versteh‘ ich nicht: Transistor

von am 07.06.2014 - 11:15

Eine Sängerin ohne Stimme, ein Schwert voller Seelen, eine Seuche und eine Stadt, die vielleicht nur eine Simulation ist: Das kennen wir alle aus anderen Spielen, Filmen oder Comcis. Damit sieht Transistor einfacher aus, als es ist, doch es macht es dem Spieler nicht leicht, die Aussage hinter seiner Geschichte zu entschlüsseln – wenn denn da überhaupt eine ist.

The Lego Movie Videogame – Immer nach Anleitung

von am 06.06.2014 - 13:24

Manchmal haben wir ja Glück: Da springt tatsächlich ein gutes Spiel aus einem Film heraus. Das trifft auf dem Papier auch auf The Lego Movie Videogame zu. Es sieht gut aus, es funktioniert und es macht Spaß. Damit müsste eigentlich alles super sein – wenn da nicht die erstklassige Vorlage wäre, an der sich das Spiel messen muss.

DCP 2014: Von Moderatoren, Kritik und Zottelbärten

von am 19.05.2014 - 19:56

Letzten Donnerstag wurde in München der Deutsche Computerspielpreis 2014 verliehen. Neben glücklichen Preisträgern und Repräsentanten der Politik fanden sich aber auch mehr als genug Kritiker am Konzept des DCP. Dass alles ist zu verkraften, wenn dort nicht noch die Klischee-Keule der Presse ausgepackt würde, die mit Zottelbärten anrückt.

Beflügelnd und erleuchtend – CHILD OF LIGHT im Review

von am 15.05.2014 - 21:00

Autor: Daniel Machut Aktuell herrscht noch Ebbe auf dem Spielmarkt der NextGen-Konsolen, aber zumindest werden die Playstation 4 und Xbox One mit einigen Arcade-Perlen versorgt, bei denen es sich durchaus lohnt einen Blick zu riskieren. Hierzu gehört auch das preiswerte Rollenspiel 'Child of Light'.

Drache mit dem Herz aus Gold – Divinity: Dragon Commander

von am 02.05.2014 - 14:16

Nicht, dass ihn niemand gekauft hätte; aber vor ein paar Jahren wäre ein Titel wie Divinity: Dragon Commander nicht einmal in die Produktion gekommen. Stellt euch einmal das Verkaufsgespräch beim Publisher vor: Ein junger Entwickler steht im großen Montgomery Burns-Büro und bittet um Geld für sein neues Projekt. Der Geschäftsmann am anderen Ende des Schreibtischs – stilecht im Anzug, Krawatte und Zigarre – fragt, was denn das Spiel so besonders machen soll.

Das Edeltrash Review – Dynasty Warriors 8: Xtreme Legends Complete Edition

von am 28.04.2014 - 10:34

Mit Dynasty Warriors 8: Xtreme Legends Complete Edition versetzen uns Omega Force und Tecmo Koei wieder auf die Schlachtfelder des alten Chinas, wobei sich diesmal aber nicht nur Besitzer der Last-Gen in den Kampf stürzen können, sonder auch solche Spieler, die eine PS4 und PlayStation Vita ihr Eigen nennen. Ob dies aber wirklich eine tolle Neuerung ist und ob der zusätzliche Content der Xtreme Legends Complete Edition seinen Preis wert ist, erfahrt ihr nun!

Zwischen den Stühlen: Ersteindruck zu The Elder Scrolls Online

von am 26.04.2014 - 14:24

Schaut man in die heutige MMORPG-Landschaft, dann hat das Rollenspiel seine Bedeutung verloren: Abenteuer in fernen, atmenden Welten sind nicht mehr so wichtig wie die kalten Belohnungs-Systeme unter ihrer Oberfläche. Der Entdeckergeist wich der Quest-Checkliste und "Seid gegrüßt!" beugte sich dem "lol", und mittlerweile sind Online-Fantasy-Welten weniger Fantasy-Welt und mehr Aktivitätencenter mit Fantasy-Anstrich. Wenn nun auch die große Rollenspieler-Zuflucht The Elder Scrolls ein Stück von diesem Kuchen haben will, schellen überall Alarmglocken; dabei ist es eine große Chance für das Genre. Denn The Elder Scrolls Online ist mehr Elder Scrolls und weniger Online-Rollenspiel, zum Guten wie zum Schlechten.

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