Community: Sexualität im spielerischen Fadenkreuz

Community: Sexualität im spielerischen Fadenkreuz

von am 06.07.2018 - 11:21
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Sex bzw. Sexualität ist in unserem Gesellschaftsbild weiterhin ein schwieriges Thema. Abseits typischer Schmocks und Vollidioten, die diesen Umstand mit Niveaulosigkeit begünstigen, gibt es dafür in meinen Augen vielerlei Gründe und auch Auswirkungen in der Gaming-Community, die ich euch aus meiner persönlichen Sicht schildern möchte…

Dies ist ein Meinungsartikel, der die persönliche Meinung des Autors widerspiegelt. Zudem wird das Thema der Sexualität in diesem Beitrag recht unverblümt behandelt, was auch die entsprechende Wortwahl betrifft. Es kann in kritischen Themenbereichen auch durchaus zu einem aggressiver angeschlagenen Ton kommen.

Wo Gemeinschaft endet

Wir sprechen im Gaming-Bereich nur zu gerne von “Community“. Diese Gemeinschaften gibt es auf unterschiedlichen Plattformen und zu den verschiedensten Spielen. Vielfältigkeit zeichnet dieses Hobby aus, wie fast kein anderes. Und trotzdem finden sich alle unter einem Übergriff: Wir sind Gamer!

Doch so schön sich das jetzt im ersten Moment auch anhört, muss man trotzdem sagen, dass wir uns selbst in dieser Form der Gemeinschaft, nicht durchweg mit Lorbeeren der Toleranz und Gleichberechtigung schmücken. Tatsächlich gibt es sogar ein widerliches Gesicht in dieser sogenannten Gemeinschaft, das sich aus Intoleranz, Sexismus, Rassismus und Diskriminierung zusammensetzt.

Dieses Gesicht mag vielleicht nicht die Mehrheit der Spielerschaft ausmachen, ist aber dennoch in einer Masse vorhanden, die erschreckend ist und in seiner Form für akuten Brechreiz sorgen kann.

Ich rede nicht vom klischeehaften Kampf der Geschlechter, der auch unterhaltsam sein kann, sondern von Beleidigungen, Demütigungen, herablassendem Verhalten, Belästigung und einer Gleichheit, die keine ist.

Bild der Frau

Ich möchte euch hier keinen Motzartikel vorsetzen, oder den großen Moral-Apostel spielen, sondern euch vor allem die Möglichkeit geben, dieses Thema mit mir sinnvoll zu reflektieren.

Dafür gehört für mich besonders ein gewisses Umdenken dazu. Eine Neutralität in Bezug auf das Gegenüber. 

Stellt euch vor, ihr sitzt vor der Konsole und spielt irgendeinen Call of Duty-Teil. Mit einer bestimmten Besonderheit: Die Multiplayer-Lobby besteht aus 12 Spielern, die dabei alle mit dem Gamertag “Brot“ bezeichnet sind. Zur besseren Unterscheidung dient allerhöchstens eine zusätzliche Bezifferung.

Was zählt in diesem Moment? Na, klar! Skill!

Wen interessiert es dabei, ob die entsprechende Person untenrum einen Penis oder eine Vagina hat? Richtig! NIEMANDEN!

Würden wir jetzt den Spielchat hinzuziehen, könnte sich das Bild aber drastisch ändern. 

Nicht zu selten bekommen Frauen derbe Nachrichten geschickt, in denen sie mit Worten schnell auf ihre sexuelle Identität reduziert werden. Hinzu kommen manchmal noch obszöne Aufforderungen, die sie als sexuelle Objekte abstellen.

Jetzt die große Frage: Ist das Belästigung?

JA, VERDAMMT! 

In diesem Sinne vielleicht keine direkte sexuelle Belästigung, aber eine der Art, die nichts weiter als Respektlosigkeit dem anderen Geschlecht gegenüber vermittelt und somit auch diskriminiert.

Auf einmal ist die Frau wieder klar dem schwachen Geschlecht zugeordnet, selbst wenn sie dem Gegenüber zuvor mehrmals die virtuelle Rübe von den Schultern geschossen hat. 

In meinen Augen, kann hinter dem männlichen Part allenfalls ein pubertärer Geist stecken (egal wie alt dieser sein mag), der vielleicht sogar mit sich selbst und seiner persönlichen Wahrnehmung ernsthafte Probleme hat.

Die heilige Vagina

Doch woher rührt dieses Problem in der Wahrnehmung von Frauen, innerhalb der Spielerschaft?

Dass es sich natürlich um ein gesellschaftliches Problem handelt, dass sich in gewisser Weise auf das spielerische Miteinander überträgt, ist nicht abzustreiten. Doch könnte das auch an der Inszenierung des weiblichen Geschlechts, in den virtuellen Welten, liegen?

Es gibt natürlich massig Spiele in denen weibliche Charaktere sexuell überzeichnet wurden und dass hier natürlich auch Männer-Fantasien den Schaffungsprozess definiert haben, kann man ebenfalls nicht verleugnen. Doch als tragisch würde ich diesen Umstand nicht definieren. Sexualität und sexuelle Fantasien sind eigentlich völlig natürliche Dinge. 

Wenn man genauer hinschaut, wird man aber auch feststellen, dass die Charakterdarstellung vieler männlicher Charaktere ebenfalls einem sexualisierten Ideal-Muster folgt. Athletischer Körperbau, je nach Mode rasiert und kantige Züge, die aber trotzdem weich genug sind, um einen gewissen Sex-Appeal auszustrahlen. Der pefekte Hugh Jackman! 

Sexualisierung gibt es auf beiden Seiten, denn auch jede Frauen-Generation hat bis heute irgendwo ihre Backstreet Boys. 

Was mich aber mehr berührt, sind weniger die Nischenprodukte, welche gezielt auf erotische Vermarktung setzen, als vielmehr die namenhaften, cineastischen Werke. 

Hier werden Frauen nämlich in ihrer sexuellen Identität beschnitten. Sie werden mystifiziert und in ihrer Körperlichkeit fast heilig gesprochen. Während männliche Figuren in ihrer Nackheit auch mit ihrem Geschlechtsorgan gezeigt werden, ist die Vagina anscheinend ein Tabu-Thema. Und hier findet sich ganz viel gesellschaftliche Fehlinterpretation der sexuellen Identität von Frauen wieder. Wieso das so ist? Ehrlich. Ich habe keine Ahnung.

Ein besonders gutes Beispiel habe ich für meinen Jahresrückblick 2016 entdeckt:

DIE IDIOTISCHSTE GESCHICHTE DES JAHRES…

Zu dieser Geschichte ist mir im ersten Moment eigentlich kaum noch was eingefallen, außer ein simples Kopfschütteln. Das Thema ‚Sex in Videospielen‘ ist immernoch schwierig.

Was kann man den Spielern zumuten ?

Wieviel Ehrlichkeit im Umgang mit der Grundthematik darf man dulden ?

Ist eine Altersfreigabe ab 18 Jahren auch zeitgleich die Erlaubnis für mehr Freizügigkeit ?

Diese und noch viele weitere Fragen stellte man sich erneut mit dem Genitalien-„Skandal“ um Watch Dogs 2. Ein Playstation-Spieler wurde gebannt, weil er einen Screenshot aufgenommen hatte, der direkt aus dem Spiel stammt. Hierbei war eine Frau zu sehen, die unter ihrem Röckchen wohl keine Unterwäsche trug und man entdeckte tatsächlich eine Vagina. ( Oh Gott … !!! Er hat Vagina gesagt !!! 😀 )

Das Thema wurde tatsächlich zu einem richtigen Internetfeger und lässt mich persönlich wieder am Verstand der Leute zweifeln. Es geht doch nur um ein virtuelles Geschlechtsteil ! Natürlich gibt es pubertäre Gestalten, die beim Anblick ihrer primären Geschlechtsorgane erröten und beim Anblick des anderen Geschlechts nicht wissen ob sie jetzt vor Geilheit platzen sollen, oder sich doch lieber vor Scham in der Ecke verkriechen dürfen. Ich bin dennoch der Meinung, dass Sexualität immernoch zu sehr als Tabu behandelt wird und bei einem Spiel ab 18 Jahren sollte man auch beim altersentsprechenden Spieler erwarten können, dass er Bescheid weiß, was die Dinger da unten, zwischen den Beinen tatsächlich für eine Bedeutung haben. Wenn es jetzt doch Eltern gibt, die meinen sagen zu müssen, dass solche Inhalte für ihr 12-järiges Kind nicht zumutbar wären… what the f***… das Spiel ist ab 18 Jahren freigegeben ! Was auch so viel bedeutet, dass die Person wahlberechtigt ist, eventuell selbst den Geschlechtsakt vollzieht und im Idealfall auch darüber aufgeklärt sein sollte. Es geht hier ja letztlich nicht um die Darstellung von Pornographie, sondern um die natürliche, menschliche Beschaffenheit. In welchen Kontext diese Darstellung letztlich fällt, ist hierbei natürlich eine weitere moralische Frage, die ich grundsätzlich aber vernünftiger finde, als die Darstellung an sich zu kritisieren.

 

Man könnte fast meinen, dass Frauen bereits in ihrer Körperlichkeit ein erhöhtes Maß an Schamgefühl aufgebrummt bekommen. Reden wir jetzt auch noch von weiblichen Individuen, die sich über ihren Körper und ihre sexuellen Gelüste, wie auch ihrer sexuellen Aktivität bewusst sind… schlimmer noch… die Aktivität offen kommunizieren und ausleben, dann ist ein waschechter Skandal angezettelt und der gesellschaftliche “Nutten-Stempel“ wird direkt auf der Stirn platziert.

Wie soll also ein gleichgestelltes Bild zwischen den Geschlechtern entstehen, wenn Frauen schon in ihrer Körperlichkeit in andere, gesellschaftlich akzeptierte Normen eingegrenzt werden?

Und bevor jetzt ein falscher Eindruck entsteht: Hierfür ist das weibliche Geschlecht in großen Teilen auch mitverantwortlich.

Das “Emma Watson“-ParadoXon

“Ahhhh… wie kann er jetzt sagen, dass Frauen in dieser von Männern dominierten Gesellschaft, selbst eine Teilschuld am Verlust ihrer sexuellen Identität haben?!“

Naja… weil sich viele Frauen wohl selbst nicht darüber einig sind, wie feminin sie sein dürfen.

Ein perfektes Beispiel dafür habe ich natürlich auch parat:

Emma Watson posierte für Vanity Fair und war etwas leichter bekleidet in der oberen Region, so dass man wohl etwas mehr als üblich von ihren Brüsten sehen konnte. Sie selbst ist Frauenrechtlerin und bekennende Feministin.

Doch für ihre Fotos erntete sie harsche Kritik. Unter anderem via Twitter, von einer bekannten Radiomoderatorin aus London – Julia Hartley-Brewer.

 

 

Emma Watsons Antwort darauf, welche sie in einem Live-Interview gab, war meiner bescheidenen Meinung nach, einfach grandios.

„Im Feminismus geht es darum, Frauen eine Wahl zu geben. Feminismus ist kein Stock, mit dem man andere Frauen schlagen kann. Es geht um Freiheit, um Befreiung, um Gleichberechtigung. Ich weiß wirklich nicht, was meine Titten damit zu tun haben.“

Sie drückt genau das aus, was ich von einer starken, souveränen Frau erwarte. Selbstbewusstsein!

Wie man allerdings sieht, sind die sozialen Netzwerke auch in dieser Hinsicht ein Ballungsgebiet für Streit-Themen und so sieht es eben auch für Gamer aus.

(A)soziale Netzwerke?!

Auch abseits von Konsolen und PC, findet sehr intensive Kommunikation unter Spielern statt und gerade in den sozialen Netzwerken, brechen leider auch die wildesten Unterhaltungen aus. 

Schließlich ist es ja bekanntlich leichter, sich hinter seinem Rechner oder Smartphone zu verstecken, während man als sonst vielleicht sogar schüchterner Charakter, lautstark seine Meinung auf Plattformen wie Facebook herausposaunt. Ein Vorteil der Teilanonymität, welcher für andere Nutzer auch schnell zum Fluch werden kann.

Ich selbst bin auch in diversen Gaming-Gruppen unterwegs und durfte schon so allerhand miterleben.

Angefangen mit einem interessanten Phänomen, bei dem die Damenschaft bei Anfragen zu einem Spiel wohl gefühlt 600 % mehr Resonanz bekommen, als manch männliche Spieler.

Abgesehen davon, dass es mir persönlich eigentlich egal ist, was für ein Geschlecht der Spielpartner hat, habe ich ebenfalls diverse Unterhaltungen verfolgt, in denen es um das Thema ging.

Während einige männliche Spieler nahezu eifersüchtig reagierten und mit Memes und dummen Sprüchen um sich warfen, gab es tatsächlich auch gehaltvolle Kommentare, die davon sprachen, dass es manchmal einfach nur angenehmer ist, mit einer Frau zu zocken. 

Einige Kerle sprachen davon, dass gut gemischte Lobbys für die einzelnen Spieler durchaus eine beruhigende Stimmung erzeugen können. Was wohl auch daran liegen kann, dass es männliche Kaliber gibt, die beginnen ihre Ausdrucksweise im Beisein von Damen etwas zu mäßigen. Ähnliche Verhaltensweisen finden sich ja auch in unserem Alltag oder Berufsleben.

Das gilt allerdings auch für Frauen. Es wird oftmals festgestellt, dass der Anteil des klischeehaften “Zickenkriegs“ sich mit Anwesenheit von Männern, in einer größeren Frauengruppierung, maßgeblich reduziert.

Warum also diese geschmacklosen Anfeindungen, wenn man im Beisammensein doch eigentlich nur Vorteile sieht?

Zocken ist nicht, wie manche irrtümlich behaupten, eine Männer-Domäne. In vielen Statistiken und Auswertungen wurde festgestellt, dass der Anteil von spielenden Frauen und Männern nahezu bei 50:50 liegt.

Schlimmer gestaltet sich das Auftreten von sexistischen Kommentaren allerdings bei optischen Merkmalen und Themen, wie beispielsweise Homosexualität.

Zu optischen Merkmalen:

Oberflächlichkeit in beleidigender Form im Internet zu zelebrieren, zeugt nicht unbedingt von geistiger Reife und Intelligenz. Wer zur Hölle seid ihr anonymen Pisser eigentlich, euren persönlichen Geschmack und eure optischen Vorlieben, als allgemeines Maß zur Beurteilung einer anderen Person zu nehmen?! Das mag vielleicht kitschig klingen, aber was bringt euch all die optische “Schönheit“ (die wahrlich im Auge des Betrachters liegt), wenn ihr auf menschlicher Ebene einfach nur widerwärtige Kreaturen seid? Wenn ihr euch eine “Barbie & Ken“-Community schaffen wollt, geht bitte mit diesen Puppen spielen und vergeht euch nicht an wertzuschätzenden, menschlichen Wesen.

M+W = M+M = W+W = ❤

Beim Thema Homosexualität wird die Toleranz-Grenze allerdings fast noch krasser überschritten. Da es in sozialen Netzwerken nicht unbedingt nötig ist, dass sich entsprechende Personen innerhalb eines Gespräches outen, werden diese Menschen leicht und schnell zur Zielscheibe.

Nebenbei bemerkt, wäre es ja auch absoluter Schwachsinn, dass sich homosexuelle Personen regelmäßig outen. Wozu? Was ist so besonders daran? Was ändert es an der Person bzw. Persönlichkeit des Menschen? 

Richtig. NICHTS!

Homosexualität ist eine genauso natürliche Sache, wie es Heterosexualität ist. Und bloß weil homophobe, oder religiös konservative Menschen euch vielleicht das Gegenteil erzählen wollen, ändert es nichts an der Natürlichkeit der Dinge.

Es geht dabei trotzdem um nichts anderes als Liebe!

Trotzdem werden homosexuelle Personen regelmäßig beschimpft, bedroht und selbst das Meinungsrecht aberkannt. Auch in der Gaming-Community!

Es ist erschreckend, wenn man in Facebook-Gruppen zu Videospielen lesen muss, wie anderen Personen der Tod durch Aids an den Hals gewünscht wird. Oder wie es Leute gibt, die Homosexualität mit Kindesmissbrauch gleichsetzen. Das ist niveaulos, widerlich, obszön und abstoßend! 

Im Facebook-Auftritt eines der größten Mulimedia-Magazine Deutschlands, die sich mit der Änderung ihres Profilbilds zu mehr Offenheit und Gleichstellung zum Thema Homosexualität bekannten, stieß ich auf einen Kommentar, der diese zwischenmenschliche Thematik auf ein rein politisches Level reduzierte und sogar einen Vergleich zu einem Bekennen zur rechtspopulistischen Partei AfD herstellte.

Hierzu habe ich mir meine Meinung nicht verkneifen können und entsprechend geantwortet:

Liebe, Toleranz und Akzeptanz haben nichts mit Politik zu tun. Sich dazu zu bekennen, dass man die Einstellung vertritt “Liebe bleibt Liebe – egal ob Mann+Frau, Frau+Frau oder Mann+Mann“ ist keine Agenda, sondern ein Bekenntnis an eben jene Toleranz.

Dabei sollte es auch egal sein, ob man im Umkehrschluss Cis-Gender, weiß, hetero und männlich ist. Das ist nämlich genauso intolerant und sexistisch, wie eben jene Intoleranz, die man versucht zu bekämpfen. Also ziemlich dämlich, wenn man Toleranz predigt und zeitgleich klischeehaft gegen jemand anderen wettert. Paradoxe Argumentationsweise, oder ?!

Es ist ein klarer Unterschied, ob man eine Symbolik verwendet, die tatsächlich politisch ist, oder eben Farben die von Vielfältigkeit in der Liebe sprechen.

Wusstest du, dass in rund 40 % der Länder dieser Erde, Homosexualität strafrechtlich verfolgt wird? Wusstest du, dass diese Verfolgung sogar zur Todesstrafe führen kann?

Sich für Menschen einzusetzen und sei es nur durch das Unterstützen und Bekennen zu zwischenmenschlicher Offenheit, ist eine menschliche und grundsätzlich RICHTIGE Botschaft!

Und jetzt kommt es: Natürlich kann man das Thema auch in einen sehr politischen Kontext werfen, schließlich hat auch die deutsche Politik hier ewig lang versagt. Und wenn man das weltweit betrachtet, dann ist das Bild immernoch erschreckend.

Warum also sollte sich ein Kulturmagazin (so wie Magazin XYZ) nicht dazu äußern/bekennen, welches Kulturbild sie schätzen und unterstützen ?!

Jetzt zu deinem Vergleich mit rechtspolitischen Parteien. Natürlich würde hier ein Shitstorm ausbrechen. Wer Arschlöcher unterstützt, muss damit rechnen, dass er Scheiße erntet. Wäre das gerechtfertigt. Ja!

Jetzt darfst du dreimal raten, warum ‚Magazin XYZ‘ das wohl nicht macht…

Ob das was mit Gaming und Kultur zu tun hat?!

JA!

Ich möchte mit Leuten zocken, die Toleranz verinnerlicht haben und leben. Wer ernsthaft sexistische, rassistische und ideologische Intoleranz fördert und fordert, soll auch genau diese Intoleranz bekommen!

Gaming ist Spaß, und Vielfältigkeit ein Teil davon. Doch auch hier trifft man auf Anfeindungen, die man in Kritik stellen kann und muss.

Genau diese Art der Kritik möchte ich an dieser Stelle üben. Ich hoffe auf eine Gesellschaft, in der wir lernen einander zu schätzen und dem Individuum (egal ob Mann, Frau oder wen diese lieben), mit all seinen Facetten, den nötigen Respekt zu zollen. Und gerade in einer Gaming-Community, die aus Abenteuern und Sportlichkeit besteht, haben solche Anfeindungen nichts zu suchen.

In diesem Sinne: Habt euch lieb! 😉

 

Über Daniel Machut

Ich bin Chefredakteur bei KRAUTGAMING ! Aufgewachsen in der Steinzeit des Gaming, bin ich noch heute unterwegs in den unterschiedlichsten Welten. Hyrule, Rapture, Eos, das viktorianische London, Sondereinsätze auf der ganzen Welt und selbst die dunklen Tiefen des Weltraums habe ich nicht gescheut. Hier sollt ihr mehr von meinen Reisen in den virtuellen Weiten erfahren...

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