Square-Enix sammelt Daten von Sleeping Dogs Spielern

Square-Enix sammelt Daten von Sleeping Dogs Spielern

Big Brother is watching you? Wie durch die neuen Terms and Conditions des Publishers bekannt wurde, behält sich Square Enix das Recht vor auf anonymer Basis Spieledaten zu sammeln – im aktuellen Fall von Sleeping Dogs ist das wohl auch schon im großen Rahmen passiert. Wir fragen an dieser Stelle: Wozu soll das eigentlich gut sein?

Wie MVC berichtet, bekennt sich nun auch Square Enix offen zum Sammelwahn von Spielerdaten. Der Publisher äußert sich überraschend offen in einem Interview, das kürzlich in London geführt wurde.

Als vor einiger Zeit EA mit seinem Origin-Dienst an den Markt ging und bekannt wurde, dass die mitgelieferte Software kräftig Daten vom Rechner an den Publisher übermittelt, war die Empörung riesig. Das damals veröffentlichte Battlefield 3 wurde aufgrund der Bindung an Origin gnadenlos abgestraft.

Warum hält sich die Empörung im aktuellen Fall von Square Enix also in Grenzen? Das mag wohl an dem Fakt liegen, dass der Publisher ganz offen über den Sinn und die Absichten der Datensammlung spricht.

So sei man sich bis jetzt noch nicht einmal ganz sicher wie man die Daten letztendlich nutzen kann. Beispielsweise kann bei Sleeping Dogs genau verfolgt werden, wie Käufer das Spiel spielen, ob bei der Steuerung oft Änderungen vorgenommen würden oder sogar aus bestimmten Gründen das Spiel vorzeitig abgebrochen wird. Man betont hierbei die Anonymität der Daten und weißt darauf hin, dass man nicht nachvollziehen kann von wem genau die Daten stammen.

Anonyme Datensammlung in eurem Wohnzimmer – absolut nachvollziehbar oder ein Skandal?

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